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Kategorie: Smalltalk


Streifzüge

24. September 2009 (23:00:53) | Smalltalk | Von: Benedict

Kulturhaus Brotfabrik„Junge, geh nach Weißensee, da kannst du was erleben!“ lautet ein altes, wirklich sehr altes Sprichwort. Also ging ich. Und dabei machte ich Fotos, die bisher nur intern bei Besprechungen für das Festival ANTIKEKSTASE verwendet wurden und von denen hiermit endlich einmal eine Auswahl verbloggt wird.

Das Bild links zeigt die Brotfabrik. Erkennt man deutlich am Logo, dem Slogan „Kunst ist Lebensmittel“ und der orangenen Wandfarbe. Die Brotfabrik ist ein Kunst- und Kulturhaus mit Bühne, Kino, Galerie, Kneipe und sehr schönem Innenhof. Natürlich wurde in der Brotfabrik auch mal Brot gebacken. Bis 1952, da wurde die Brotfabrik geschlossen. Der Grund? „Schließung der Brotfabrik nach Flucht des letzten Bäckers nach Westberlin“ Damit das hier alles historisch korrekt bleibt: Es handelte sich nicht um den letzten Bäcker überhaupt, sondern nur um den letzten Bäcker dieser Fabrik. Also es gab im Osten durchaus noch nach 1952 Bäcker. Mehr »

Im theatralen Ausnahmezustand – Antikekstase

11. September 2009 (12:41:43) | Smalltalk | Von: Benedict

FeuerwerkTheaterfestivals sind der Ausnahmezustand. Wie im Rausch bewegt man sich zwischen den Veranstaltungsorten umher, jedes Gespräch, jeder Gedanke geprägt und durchdrungen von den Eindrücken der Aufführungen, denen man bereits teilhaftig werden durfte. Das ist der Idealfall. Und ein Fall, der zugegebenermaßen oft nur für diejenigen eintritt, die schon vor Beginn des Festivals Fans der auftretenden Künstler oder zumindest hochgradig theaterbegeistert waren.

Wir wollen bei unserem Festival „ANTIKEKSTASE“ diesen Theaterrausch für alle erzeugen. Vier Tage im Juli Juni 2010 laden wir dazu in (und um) die Brotfabrik in Pankow-Weißensee ein. Es ist geplant, drei Gastgruppen für das Festival zu gewinnen, sowie eine Eigenproduktion vor Ort auf die Beine zu stellen. Für letztere wünschen wir uns, dass sich möglichst viele Anwohner aus dem Kiez bereiterklären, mitzumachen. Stefan hat in seinem gestrigen Beitrag bereits den Wörtergarten erwähnt, der Festivalzentrum, Speaker’s Corner, WortSpielzimmer für Erwachsene (und natürlich auch Kinder) und Dialograum sein soll. Auch Filme, Kiezführungen, Vorträge zu antikem Theater und kulinarische Verpflegung soll es geben. Und natürlich soll gemeinsam gefeiert werden. :-)

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Zucchini

06. August 2009 (12:21:25) | Smalltalk | Von: Benedict

Eine ZucchiniNeulich habe ich mit meiner bezaubernden Assistentin eine der letzten Ödipedia-Aufräumarbeiten abgeschlossen. Die Bierkisten mussten zurückgebracht werden. Als ich im Supermarkt noch eine Zucchini mitnehmen wollte, konnte ich keine finden und habe eine Mitarbeiterin danach gefragt. Es gab aber keine Zucchini. Gurken vielleicht? Es gab auch keine Gurken. Nagut. An der Kasse entspann sich dann folgender Dialog mit der selben Mitarbeiterin:

- Dann bekommt ihr 13,98 zurück. Ganz schön viel Pfand.
- Ja. Und eigentlich wollten wir es alles für Zucchini ausgeben.
- Aber… was wolltet ihr denn mit den ganzen Zucchini machen?

Vielleicht ist das jetzt im Nachhinein für außenstehende überhaupt nicht komisch, aber ich fands lustig. :-)

Das Kunstwerk 2.0

16. Juni 2009 (14:58:04) | Smalltalk | Von: Benedict

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, äh, Quatsch, das „Kunstwerk in Zeiten des Web 2.0″ ist eines der spannendsten Themen, die es momentan für Kulturschaffende gibt, wie ich finde. Karin Janner hat auf der Seite der stARTconference über verschiedene Möglichkeiten Kunst 2.0 zu machen geschrieben. Literatur, Musik, Theater, Fotografie usw. Lesenswert!

Diese quälenden Fragen… ;-)

02. Juni 2009 (12:16:29) | Smalltalk | Von: Benedict

Person mit Fragezeichen über dem KopfIn den letzten vier Wochen musste ich immer wieder und wieder die gleichen Fragen beantworten. Darum hier die Antworten für alle:

1. Mir geht es gut. Nein, ich habe keine Depression. Ja, ich habe genug zu tun. Ja, ich weiß etwas mit mir anzufangen, auch wenn ich gerade nicht Theater mache.

2. Nein, ich habe „nicht schon wieder was Neues“. Ich habe zwar eine Menge Ideen und davon wird mit Sicherheit die ein oder andere umgesetzt werden, aber welche, wann, wo und mit welchem Team steht nicht fest. Nein, ich kann nicht sagen, ob es wieder eine griechische Tragödie wird. Oder wieder „was mit Medien“, was immer das sein mag…

3. Nein, Es ist derzeit keine Wiederaufführung geplant.

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Theater 2.0: Plattform für Inhalte der Zuschauer

30. Mai 2009 (14:46:48) | Smalltalk | Von: Benedict

Logot mit dem Schriftzug Theater 2.0 betaFacebook, YouTube, MySpace, Twitter – egal welches Web 2.0 Angebot man nennt, sie alle zeichnen sich durch „User Generated Content“ aus. Der Anbieter stellt eine Plattform, die vom User mit Inhalten gefüllt werden soll. In unseren bisherigen „Theater 2.0″-Experimenten, konnten wir diesen Grundsatz noch nicht 1:1 verwirklichen. Bei Antigone 2.0 haben wir mit dem Teilaspekt der permanenten Kommentierbarkeit von Ereignissen im Web 2.0 (z. B. Blogs, Twitter) gearbeitet – dazu standen dem Publikum 15 Notebooks zur Verfügung, mit denen über das Bühnengeschehen gechattet werden konnte. Bei Ödipedia bestand der Text, sowie ein Teil der Regieideen aus User Generated Content, allerdings war dies während der Aufführung dem Publikum oft nicht bewusst. Hier konnte der User, also der Zuschauer, nur bei der Präproduktion aktiv mitwirken, was auch häufig Anlass für Kritik an unserem Konzept war.

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