Brotfabrik im Umbaurausch
Für „Der Rausch des Dionysos“ am Donnerstag wird überall in der Brotfabrik gebaut und geprobt. Wir können es alle kaum noch erwarten.
Hier ein paar Fotos der ersten Umbauten.
Für „Der Rausch des Dionysos“ am Donnerstag wird überall in der Brotfabrik gebaut und geprobt. Wir können es alle kaum noch erwarten.
Hier ein paar Fotos der ersten Umbauten.
Die meisten Veranstaltungen unseres Festivals haben einen eindeutigen Bezug zur Antike. Bei zwei Programmpunkten werde ich allerdings immer wieder gefragt: „Was hat das denn mit Antike zu tun?“ – Es geht um den Film „Come un uomo sulla terra“ und das Buch „Bilal“.
Wir hatten zwei Gründe, die Veranstaltungen in unser Programm aufzunehmen. Einerseits stellen sie thematisch eine perfekte Ergänzung zu „nach – AUFBRUCH AUS TROJA – denken“ dar, einer Lesung mit Film, bei der antike Mythologie mit heutigen Flüchtlingsschicksalen verknüpft wird. Diese thematischen Zusammenhänge sind mir im Programm sehr wichtig, da sie dem interessierten Zuschauer die Möglichkeit bieten, tiefer in die Materie einzusteigen. Ein weiteres Beispiel hierfür ist „Der gute König Ödipus“ und der Vortrag „Hatte Ödipus einen Ödipuskomplex“.
Andererseits ist das Thema der beiden Veranstaltungen – Asylsuche – eines, welches gerade in der griechischen Antike unter dem Begriff „Hikesie“ von großer Bedeutung war. Mehr »
Die meisten Menschen, die zu einem Festival gehen, schauen sich da nicht nur einen einzelnen Programmpunkt an. Wozu ist es denn ein Festival? Bei ANTIKEKSTASE haben wir (zusätzlich zur Eröffnungsveranstaltung „Der Rausch des Dionysos„) drei Themenreihen geschaffen – „Ödipuskomplex„, „Kino der Katharsis“ und „Sokrates must die!“ Im folgenden möchte ich die drei Reihen nochmal kurz vorstellen und dann eine Frage beantworten, die ich (zu meiner Überraschung!) in letzter Zeit häufiger zu hören bekommen habe: „Ich will aber ALLES sehen! Wie mache ich das denn?“ Mehr »
In den Beiträgen zu den geplanten ANTIKEKSTASE-Programmpunkten taucht immer wieder der Satz „Morgen geht es weiter mit …“ auf. Und dann dauert es zwei bis vier Tage, bis der versprochene Artikel erscheint. Das liegt daran, dass ich unter dem Begriff „Morgen“ nicht den nächsten Tag, sondern die nahe Zukunft verstehe.
Im Moment kommen einerseits immer wieder wichtige Termine dazwischen, andererseits – und noch viel wichtiger – möchte ich zu einigen Programmpunkten, die wir planen derzeit noch nicht viel sagen. Das betrifft z. B. Theaterinszenierungen, die ihre Premiere bei uns feiern sollen. Gerade dabei handelt es sich um äußerst spannende und interessante Projekte. Aber hier kann sich inhaltlich und formal im Laufe der Zeit noch so viel ändern, dass ich noch keine Erwartungshaltungen schüren möchte, die dann nicht erfüllt werden können. Ich hoffe, das ist verständlich.
Ach ja: Morgen gehts übrigens weiter mit der Blogreihe zu geplanten Programmpunkten.
Das Theater Festival Impulse ist das größte Festival der freien Szene. Aus dem Grund bin ich gerade in Köln und ziehe mir eine Aufführung nach der nächsten rein. Die eingeladenen Inszenierungen beschäftigen sich thematisch mit dem Theater selbst, sei es die Frage „Was spricht da?“, die von Boris Nikitin gestellt wird, „Können wir das festhalten?“, bei Gob Squad, oder „Othello, c’est qui?“ von Gintersdorfer/Klaßen.
Das beste Pulver wurde schon am Eröffnungsabend verschossen. Der begann mit der artaudschen Inszenierung „La Mélancolie des dragons“ von Philippe Quesne. Sechs Hippiekünstler bleiben im Schnee stecken. Isabelle, die sich ihren Wagen ansieht muss leider mitteilen – es dauert eine Woche, bis die benötigten Teile da sind. Genug Zeit für die Gruppe die Pseudo-Attraktionen des geplanten Vergnügungsparks, den sie mitten im Nirgendwo aufbauen wollen zu präsentieren. Wind-, Nebel- und Seifenblasenmaschinen, sowie ein winziger Brunnen und riesige aufblasbare Luftkissen kommen zum Einsatz, ebenso ein Anhänger, in dem Perücken aufgehängt sind – „invisible men“. Mehr »
Die Downloads zu ANTIKEKSTASE verweisen nun auf neue Dokumente mit dem korrekten Festivaldatum. Falls noch irgendwo auf unserer Seite das falsche Datum zu finden ist, bitte ich darum, dies zu melden.
Außerdem hat das Festival nun einen eigenen Reiter in unserem Menü. Dafür ist der Link zum ÖdipediaWiki in Ruhestand gegangen, die Seite kann natürlich nach wie vor über ödipedia.de aufgerufen werden.
Da durch die Terminverschiebung eine Gruppe, sowie ein interessierter Regisseur abgesagt haben, suchen wir nach wie vor nach Gastgruppen, Regisseur_innen, Redner_innen usw. Die Information darf auch gerne weitergegeben werden.