AntikEkstase – Tag 4 und danach
Trotz des Wetters, das ausgerechnet zum Festival-Wochenende sommerlich gut werden musste
, fanden sich auch am 4. und letzten Tag der ANTIKEKSTASE wieder interessierte Besucher in der Brotfabrik ein, um das vielseitige Programm auf sich wirken zu lassen.
Einen mehr als würdigen Abschluss der Themenreihe „Sokrates must die!“ bildete die Rezitation der Verteidigungsrede des Sokrates durch Rainer Hauer. So mancher Besucher mag im Vorfeld bezweifelt haben, ob ein 90-minütiges Abschlussplädoyer aus einem antiken Gerichtshof wirklich hörenswert sein könnte. Ich für mein Teil war skeptisch; – doch gegen die Präsenz von Rainer Hauer konnte keinerlei Skepsis lange bestehen. Mehr »

Mit nach – AUFBRUCH AUS TROJA – denken wurde auf beeindruckende Art und Weise die Brücke aus der Antike zur modernen europäischen Flüchtlingsproblematik geschlagen.
Ein Gott im Blättergewand, der unter den Zuschauern wandelt und (echten) Wein ausschenkt. Ein apathisch wirkendes Mädchen im weißen Kleidchen, dass immer wieder und wieder das selbe, angstvolle Lied vor sich hinsingt. Ein antiker Hannibal Lecter, der, auf einem umgestürzten Baumstamm turnend, über den Umgang mit dem Tod und den Toten philosophiert. All das und noch viel mehr war Der Rausch des Dionysos, von Eric Nikodym und Aninia Schwanhäußer mit Anwohnern der Brotfabrik und Schauspielern von außerhalb erarbeitet und heute zur Eröffnung der 
Seit Montag hat das Festival 






