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Rosinante und die W-Fragen

20. Mai 2011 (17:43:05) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Heute ging es in den wilden Westen (nach Spandau!) um wie erwähnt in eigener Anschauung Pferde zu erleben. Auf dem Bild links ist Lisa auf ihrem Rosinante Dino zu sehen – ihr ganz persönlicher Anknüpfungspunkt an unsere Inszenierung von Ajax//Don Quichotte (beta). Jeder Schauspieler hat einen solchen bekommen, um die Verbindung zwischen eigener Lebensrealität und fiktionaler Welt aufbauen zu können – im letzten Video wird der Punkt schon einmal kurz angesprochen.

In Kürze werde ich ein Video veröffentlichen, dass meine Eindrücke der Pferde-Exkursion zeigt. Es war wirklich ganz großartig. :-)

Nach dem Ausflug wollte ich eigentlich noch Einiges zur Probe morgen vorbereiten, aber noch ist alles etwas „unstrukturiert“. Gerade die berühmten W-Fragen – deren Bedeutung damals in der Schulzeit nicht hoch genug angesetzt werden konnte –  „Wer kommt morgen zur Probe?“ – „Wann beginnt sie eigentlich?“ – „Wo findet sie statt?“ sind unklar. So kann natürlich keine sinnvolle Probenplanung stattfinden und ich muss warten, bis meine wundervolle Assistentin wieder Klarheit ins Chaos bringt.

Wenn ich arbeite, bin ich in der „zone“ bzw. im „flow“ (leider kenne ich keine passenden deutschsprachigen Ausdrücke), jede Unterbrechung und Verwirrung, jede Un-strukturierung stört natürlich den flow und ich verlasse umgehend die zone. Bis ich wieder hinein finde kann es lange dauern. Folglich darf das Chaos gar nicht erst entstehen. Aber wie sorgt man dafür, dass das Chaos nicht entsteht?

Nach dem Klick auf „mehr“ sieht man, wie wir dazu vorgehen wollen (siehe auch unser öffentlicher Probenplan zu Ödipedia). Aber dass das zu Beginn nicht gleich problemlos klappt, ist ja klar. Muss ja auch nicht.

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