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Monat: Mai 2011

21.05. – Die Proben beginnen

30. Mai 2011 (23:20:53) | Proben | Von: Vinzenz

Als der Benedict in unserem letzten Konzept-Video ankündigte, er würde diesmal in seiner Funktion als Regisseur nichts erklären, habe ich sehr gelacht. Samstag durfte ich nun feststellen, dass er das ernst meinte. Da hab‘ ich weniger gelacht. 😉

Nach einigen Spielen zum Warmwerden und Auflockern wurde tatsächlich der Ernstfall geprobt: Vor dem aus Benedict bestehenden Publikum musste durfte unsere tapfere Schauspielerriege die Handlung zweier Geschichten ergründen, erzählen und darstellen, ausgerüstet nur mit gefährlichem Halbwissen und vielen lustigen Ideen. Ajax und Don Quichotte standen natürlich nicht auf dem Probenplan; — wäre ja auch zu einfach gewesen (und hätte zugegebenermaßen die Spontanität der kommenden Aufführungen empfindlich gestört). Stattdessen setzte Benedict auf  die Kombination Homo Faber/Sieben gegen Theben, um sich dann zurück zu lehnen und an unserem Leid zu ergötzen.

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Rosinante und die W-Fragen

20. Mai 2011 (17:43:05) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Heute ging es in den wilden Westen (nach Spandau!) um wie erwähnt in eigener Anschauung Pferde zu erleben. Auf dem Bild links ist Lisa auf ihrem Rosinante Dino zu sehen – ihr ganz persönlicher Anknüpfungspunkt an unsere Inszenierung von Ajax//Don Quichotte (beta). Jeder Schauspieler hat einen solchen bekommen, um die Verbindung zwischen eigener Lebensrealität und fiktionaler Welt aufbauen zu können – im letzten Video wird der Punkt schon einmal kurz angesprochen.

In Kürze werde ich ein Video veröffentlichen, dass meine Eindrücke der Pferde-Exkursion zeigt. Es war wirklich ganz großartig. :-)

Nach dem Ausflug wollte ich eigentlich noch Einiges zur Probe morgen vorbereiten, aber noch ist alles etwas „unstrukturiert“. Gerade die berühmten W-Fragen – deren Bedeutung damals in der Schulzeit nicht hoch genug angesetzt werden konnte –  „Wer kommt morgen zur Probe?“ – „Wann beginnt sie eigentlich?“ – „Wo findet sie statt?“ sind unklar. So kann natürlich keine sinnvolle Probenplanung stattfinden und ich muss warten, bis meine wundervolle Assistentin wieder Klarheit ins Chaos bringt.

Wenn ich arbeite, bin ich in der „zone“ bzw. im „flow“ (leider kenne ich keine passenden deutschsprachigen Ausdrücke), jede Unterbrechung und Verwirrung, jede Un-strukturierung stört natürlich den flow und ich verlasse umgehend die zone. Bis ich wieder hinein finde kann es lange dauern. Folglich darf das Chaos gar nicht erst entstehen. Aber wie sorgt man dafür, dass das Chaos nicht entsteht?

Nach dem Klick auf „mehr“ sieht man, wie wir dazu vorgehen wollen (siehe auch unser öffentlicher Probenplan zu Ödipedia). Aber dass das zu Beginn nicht gleich problemlos klappt, ist ja klar. Muss ja auch nicht. Mehr »

Was ist denn nun dieses Ajax // Don Quichotte? Video No. 2

16. Mai 2011 (12:14:07) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Dieses Video ist bei unserem zweiten Planungstreffen entstanden, wie bereits erwähnt und angekündigt:


 

Videos, Dramaturgische Arbeit, Pferde und Überlastung

09. Mai 2011 (10:52:39) | Proben | Von: Benedict

Mittlerweile hat ein zweites Vortreffen stattgefunden, indem wir präzisiert haben, was wir bei Ajax // Don Quichotte tun werden und warum. Auch von diesem zweiten Treffen haben wir ein Video gedreht, ist auch schon geschnitten und wird in Kürze verbloggt. Wie mythologische Riesen überwuchert uns die Arbeitslast und wir werden weniger unserem Anspruch der totalen Transparenz gerecht, evtl. wird es Zeit für einen Social Media Praktikanten. Ich schweife ab. Jedenfalls kann ich bereits sagen, dass das zweite Video deutlich klarer, ernsthafter und direkter ist (und auch kürzer!) und wir natürlich auch auf Kritik, die es teilweise bzgl. des ersten Videos gab eingehen.

Nach dem zweiten Vortreffen hat auch unsere dramaturgische Arbeit begonnen. Zwei dramaturgische Treffen, am 23. April und am 07. Mai haben stattgefunden (siehe Foto links). Unsere Schauspieler sind sich ihres individuellen Bezugs zum Thema klar geworden und auch mir hat die dramaturgische Arbeit einen weiteren Energieschub gegeben. So viel möchte ich schonmal verraten: Ein Pferd wird eine entscheidende Rolle in unserer Inszenierung geben, in zwei Wochen gehts morgens früh raus um uns dem Anschauungsobjekt zu widmen. :-)