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Geplant für ANTIKEKSTASE: Platon – Phaidon

22. April 2010 (09:23:09) | AntikEkstase-Einladungen | Von: Benedict

Anselm LipgensHagnot ElischkaWas ist das und wer macht da mit?

Der Philosoph Plato beschreibt in seinem berühmten Text Phaidon den letzten Tag im Leben des Sokrates. Wir sehen ihn — durch eine Intrige vor Gericht gebracht und wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt — in seiner Zelle die eigene Hinrichtung erwarten. Doch selbst in dieser Situation bleibt Sokrates dem Phaidon-Text zufolge ganz Philosoph: Er diskutiert über die Berechtigung der Todesangst, das Konzept der Seele und die Möglichkeit eines Daseins nach dem Tod.

Insziniert wird diese Interpretation des Textes von der Gruppe Einmaliges Gastspiel, bestehend aus Hagnot Elischka und Anselm Lipgens.

Bühnenbild von Platon:Phaidon

Und warum plant ihr, das zu zeigen?

Die publikumsorientierte Begründung: Das Publikum bekommt hier die Möglichkeit, das Ende des „Krimis“ um Sokrates mit zu erleben. Elischka und Lipgens bieten eine mitreißende Interpretation des Stoffes, der die Zuschauer in die Gedankenwelt des (zu unrecht?) zum Tode Verurteilten entführen wird.

Die offizielle Begründung: Sokrates gehörte zu den größten Köpfen der Antike und darf als solcher auf einem Antike-Festival nicht fehlen. Wir freuen uns, mit Phaidon eine Veranstaltung darbieten zu dürfen, die den letzten Tag im Leben des genialen Philosophen authentisch, greifbar und persönlich macht.

Der konzeptionelle Ansatz: Der Phaidon-Text bietet quasi das Nachspiel zur Verteidigungsrede des Sokrates, die bei AntikEkstase von Dr. Hauer rezitiert werden wird. Phaidon ist Teil unseres mit Prof. Dr. Werner Schulze erarbeiteten „Wiener Programms“. Dazu gehören auch ME<le>A und natürlich die bereits erwähnte Verteidigungsrede des Sokrates.

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