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Geplant für ANTIKEKSTASE: Der Rausch des Dionysos

18. März 2010 (10:41:13) | AntikEkstase-Einladungen | Von: Benedict

Nachdem es in den letzten Tagen etwas stiller war, geht es nun weiter mit der Vorstellung der für ANTIKEKSTASE geplanten Programmpunkte. Eröffnet wird die Blogreihe über Theaterinszenierungen natürlich auch von unserer Eröffnungsveranstaltung Der Rausch des Dionysos. Ich habe ja schon einmal über den Regisseur Eric Nikodym und die Pläne für die Inszenierung berichtet, nun geht es also darum, warum wir das unbedingt zeigen wollen.

Statue mit WeintraubenWas ist das und wer macht da mit?

Der Rausch des Dionysos ist die Eröffnungsveranstaltung unseres Festivals. Nach bisherigen Planungen werden an mehreren Orten in und um unser Festivalgelände Szenen gezeigt, die sich an den Bakchen von Euripides orientieren, aber vor allem mit Themen zu tun haben, die die Darsteller selbst einbringen. Regie führen Eric Nikodym und Aninia Schwanhäußer. Der Clou: Als Schauspieler treten Anwohner des Veranstaltungsorts auf, Menschen aus dem Kiez – wir suchen übrigens noch Mitwirkende!

Und warum plant ihr, das zu zeigen?

Die publikumsorientierte Begründung: Der Rausch des Dionysos vereint Fest und Theater, Antike und Ekstase. Gemeinsam mit Festivalmachern und Schauspielern soll gegessen, getrunken, gelacht und aneinander teilgenommen werden. Diese Veranstaltung bietet Interaktionen an, ohne dazu zu verpflichten und ist damit offen für jedes Publikum.

Die offizielle/wissenschaftliche Begründung: Schranken und Grenzen werden bei Der Rausch des Dionysos aufgehobenn und alle Beteiligten werden zu Darstellern und Zuschauern. Dadurch soll ein Refugium der Freiheit entstehen, in dem ebenso gefeiert wie diskutiert, gelacht wie geweint werden darf, in dem die Menschen einander wahrnehmen, sich kennen lernen, ihre Besonderheiten, ihre Stärken und Schwächen erkennen und vor allem spüren, dass es da einen Anderen gibt, der auch da ist. Dem Kiez soll mit Hilfe eines kulturellen Impulses ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit gegeben werden. Im Falle eines erfolgreichen Festivals ist geplant, an diese Produktion anzuknüpfen – sei es bei einer weiteren ANTIKEKSTASE oder als unabhängiges soziokulturelles Projekt.

Der konzeptionelle Ansatz: Der Rausch des Dionysos wird die verschiedenen Aufführungs- und Rückzugsorte des Festivals vorstellen. Damit wird bereits angedeutet, was ANTIKEKSTASE alles zu bieten hat. Durch die Positionierung als Eröffnungsveranstaltung zeigen wir, wie wichtig uns der Dialog mit Menschen aus dem Stadtviertel ist.

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Kommentare

Kommentar von Zelina
Zeit: 27. März 2010, 13:07:29

theater ist zwar schön und gut, leider kann ich mir das nicht leisten. nicht mal kino ist mehr drin.

Kommentar von Benedict
Zeit: 27. März 2010, 13:29:29

Liebe Zelina,

Einfach selber Theater machen und folglich kein Geld dafür bezahlen müssen ist die Lösung. 😉

Grüße,
Benedict

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