Streifzüge
„Junge, geh nach Weißensee, da kannst du was erleben!“ lautet ein altes, wirklich sehr altes Sprichwort. Also ging ich. Und dabei machte ich Fotos, die bisher nur intern bei Besprechungen für das Festival ANTIKEKSTASE verwendet wurden und von denen hiermit endlich einmal eine Auswahl verbloggt wird.
Das Bild links zeigt die Brotfabrik. Erkennt man deutlich am Logo, dem Slogan „Kunst ist Lebensmittel“ und der orangenen Wandfarbe. Die Brotfabrik ist ein Kunst- und Kulturhaus mit Bühne, Kino, Galerie, Kneipe und sehr schönem Innenhof. Natürlich wurde in der Brotfabrik auch mal Brot gebacken. Bis 1952, da wurde die Brotfabrik geschlossen. Der Grund? „Schließung der Brotfabrik nach Flucht des letzten Bäckers nach Westberlin“ Damit das hier alles historisch korrekt bleibt: Es handelte sich nicht um den letzten Bäcker überhaupt, sondern nur um den letzten Bäcker dieser Fabrik. Also es gab im Osten durchaus noch nach 1952 Bäcker. Mehr »

Theaterfestivals sind der Ausnahmezustand. Wie im Rausch bewegt man sich zwischen den Veranstaltungsorten umher, jedes Gespräch, jeder Gedanke geprägt und durchdrungen von den Eindrücken der Aufführungen, denen man bereits teilhaftig werden durfte. Das ist der Idealfall. Und ein Fall, der zugegebenermaßen oft nur für diejenigen eintritt, die schon vor Beginn des Festivals Fans der auftretenden Künstler oder zumindest hochgradig theaterbegeistert waren.
Ja, Sie haben richtig gelesen: das nächste Ding von Benni steht in den Startlöchern. Diesmal wird aber kein Theaterstück rauskommen, sondern: *Trommelwirbel*






