Theater 2.0: Plattform für Inhalte der Zuschauer
Facebook, YouTube, MySpace, Twitter – egal welches Web 2.0 Angebot man nennt, sie alle zeichnen sich durch „User Generated Content“ aus. Der Anbieter stellt eine Plattform, die vom User mit Inhalten gefüllt werden soll. In unseren bisherigen „Theater 2.0″-Experimenten, konnten wir diesen Grundsatz noch nicht 1:1 verwirklichen. Bei Antigone 2.0 haben wir mit dem Teilaspekt der permanenten Kommentierbarkeit von Ereignissen im Web 2.0 (z. B. Blogs, Twitter) gearbeitet – dazu standen dem Publikum 15 Notebooks zur Verfügung, mit denen über das Bühnengeschehen gechattet werden konnte. Bei Ödipedia bestand der Text, sowie ein Teil der Regieideen aus User Generated Content, allerdings war dies während der Aufführung dem Publikum oft nicht bewusst. Hier konnte der User, also der Zuschauer, nur bei der Präproduktion aktiv mitwirken, was auch häufig Anlass für Kritik an unserem Konzept war.














