Die besten Fotos des 2. Teils
Welcher der zwei Teile von Ödipedia unserem Publikum besser gefallen hat, ist schwer zu sagen. Gerade jüngere Zuschauer bevorzugten eher den zweiten Teil, da dieser unterhaltsamer sei, auch wenn es teilweise Probleme damit gab, die Mundartpassagen zu verstehen. Hier müssen wir evtl. in Zukunft mit Übertitelung arbeiten. Bei anderen kam der erste Teil besser an – insbesondere die Szenen mit dem Netz. Allerdings ist der erste Teil auch schwerer zu fotografieren. Am Sonntag hat unser Helfer Norman ein paar Fotos gemacht.
Beim ersten Teil gibt es zu starke Bewegungen (Jogging, Armdrücken, Tennis), sodass nur wenige richtig gute Bilder hiervon dabei sind, einige habe ich ja bereits gezeigt, drei weitere schöne aus dem ersten Teil gibt es noch, die lade ich später noch hoch. Langer Rede kurzer Sinn, hier die Besten Fotos des 2. Teils von Ödipedia (Anklicken zum Vergrößern, pressetaugliche Fotos in hoher Auflösung folgen im Laufe des Tages).
Auf einigen dieser Fotos sieht man auch, was Hans so alles mit dem Licht angestellt hat. Ein Streifen, der nur die Köpfe beleuchtet, zwei kitschige Farben für die Sphinx, roter Hintergrund für Ödipus‘ Tod. Mit den begrenzten Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen und dem schwierig auszuleuchtenden Bühnenbild eine richtige Herausforderung, denn natürlich gibt es auch noch zwei verschiedenfarbige Grundlichter (weiß/strohgelb), die Schattenwand, die ich im letzten Blogeintrag schon gezeigt habe, eine lila-schummer-Barbeleuchtung und Spots für das Graffiti links und rechts von der Bühne.
Rebecka, die für die Maske zuständig ist, hat ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Die sieht man auf den Fotos leider längst nicht so gut wie live. Besonders toll fand ich, dass sie aus meinen teilweise diffusen Angaben “Sphinx: Eine Seite hübsch, eine hässlich; die beiden Boten sollen sich ähnlich sehen” oder “schmink’ sie halt ganz normal” so etwas großartiges gemacht hat. Die Maske dauert vor jeder Aufführung fünf Stunden. Hinter der Bühne wird gelegentlich nachgepudert und in der Pause werden Johanna, Alessa und Martin auch noch umgeschminkt. Ein Wahnsinn! Das Publikum ist natürlich nicht von allen Ideen angetan – das bewusst kindliche Aussehen von Antigone im 2. Teil wurde vielfach nicht als bewusst gewählt verstanden – aber die Optik von Iokaste als Geisha mit rotem Haarband und natürlich die Sphinx wurden allgemein hochgelobt.
Kommentare
Kommentar von Maren
Zeit: 21. April 2009, 21:54:08
WOW, ich bin ja gespannt, mal nen Video zu sehen. Gerade das mit dem licht find ich toll, wenn man selbst auf der Bühne steht kriegt man immer nicht so viel dvon mit! Toll, fein gemacht Hans. Fein gemacht Rebecka. Fein gemacht Benni. *lufthol*
Fein gemacht alle die beteiligt sind!
Kommentar von Stefan
Zeit: 21. April 2009, 23:21:15
Tolle Fotos, ich will mehr sehen – oder ein Video, wie die weise Maren schon zuvor zu sehen schon verlangt hat












Kommentar von Monika Roeser
Zeit: 21. April 2009, 18:22:40
Tolle Fotos! Sie lassen das Gesehene nochmal lebendig werden.
Witzig finde ich das untere Bild von Antigone: …als ob sie Ödipus Füße habe, hahah!
Viel Glück für die nächsten Aufführungen! Mögen kluge Theaterbesucher anspruchsvolle “Kost” genießen!!!
Gruß Monika