Die längste Chorprobe bisher
Gestern habe ich von 13 Uhr bis 20.30 im Kulturhaus Spandau mit meinem Chor geprobt. Ursprünglich war mal geplant, nur 5 Stunden zu proben. Ich bin stolz auf meinen Chor, der das durchgehalten hat. Aus dem 2. Teil haben wir die Chorpassagen des Prologs, der 1. und der 5. Szene geprobt, aus dem 1. Teil die des Parodos, und aus der 2., 3., 4. und 5. Szene, inklusive des 4. Stasimons und des Exodos.
Da wir direkt auf der Bühne geprobt haben, habe ich stärker als sonst auf die Akustik geachtet, wir haben einige Stellen lauter gemacht, an einer ein Crescendo eingebaut und eine andere im Flüsterton geprobt. Neben der Akustik ging es auch darum, den Ablauf, die Übergänge zwischen den Szenen usw. zu koordinieren.
Vom kleinen Kreis (Bild rechts; Anklicken zum Vergrößern) in die Linie, von der Linie in den großen Kreis, zurück in die Linie, von da ins V… das ganze erinnert an einen extrem verlangsamten Tanz.
Natürlich haben meine Schauspieler auch unglaublich viel Blödsinn gemacht, ist ja auch gut und wichtig für die Stimmung, aber ich musste dennoch immer wieder mahnen, doch endlich weiterzuproben. Immerhin haben wir es geschafft, während der gesamten Zeit nur eine Stunde Pause zu machen, das ist doch schonmal was.
Im großen und ganzen war ich mit der Probe zufrieden, auch wenn mich erschreckt hat, dass es noch einige Texthänger gibt. Natürlich werden die Schauspieler ihren Text bei den Aufführungen in höchster Perfektion darbieten, dennoch macht es einen als Regisseur immer wieder nervös.
Noch ein letztes Bild, bevor ich zum Bühnenbau nach Adlershof fahren muss. Ich blogge von dieser Probe später noch ein paar Bilder.

Kommentare
Kommentar von Stefan
Zeit: 05. April 2009, 12:27:08
Ich glaube, Benni meint INSGESAMT eine Stunde – da hätte er dann Recht
Wir waren ja so fleißig.








Kommentar von Annika
Zeit: 03. April 2009, 21:12:27
Die Pause war keine Stunde lang…