Antigone 2.0 Logo




Monat: März 2009

Styroporsteine am Brandenburger Tor

19. März 2009 (17:05:22) | Verschiedenes | Von: Annika

Da hat doch glatt jemand unser Bühnenbild von Antigone 2.0 gesehen und fand das so gut, dass er das gleich nachbauen wollte. Und weil er (oder sie) schnell festgestellt hat, dass es ziemlich viel Arbeit ist, so viele Styroporziegel zu bauen, wird jetzt im Internet nach Mitstreitern gesucht. Hätte er doch mal bei uns angefragt, wir haben nämlich noch ein paar in Alessas Keller im Shop.

Das Ergebnis wird, wie soll es anders sein, mutwillige Zerstörung sein, also sicherlich mit viel Krach und Spaß verbunden ;) So ähnlich wie Haimons erster Versuch, die Mauer der gesellschaftlichen Zwänge einzureißen. Also wenn ich mir das so anschaue, bin ich sehr dafür so eine Mauerfallszene doch noch in Ödipedia einzubauen…

Plakate, Postkarten, T-Shirts und Buttons

19. März 2009 (13:07:21) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Die Plakate sind im Druck. Wir haben uns für die Formulierung “Quizshowtheater [Zeilenumbruch] im Kulturhaus Spandau” entschieden, d. h. Romans und Annikas Kommentare ernst genommen. Außerdem hat sich die Zeile, die auf die Premiere hinweist geändert in “Premiere: Freitag, 17. April 2009″ – so kann man auch ohne Kalender im Vorbeigehen sehen, an welchen Wochentagen die Aufführungen stattfinden. Vielen Dank ans Kulturhaus Spandau für diesen Hinweis. Die beiden weißen Klötze sind zwar vielleicht nicht das Ei des Kolumbus, aber sorgen dafür, dass man die wichtigsten Informationen schnell findet und gut lesen kann.

Außerdem sind hier gestern Unmengen Postkarten angekommen, die ich in Kürze mit Maike durch die Gegend transportieren werde, damit sie für uns verteilt werden. Einen Teil der Postkarten bekommt auch das Kulturhaus und einen Teil verteilen wir selbst. Die Flyer, die wir bisher hatten waren ja bekanntlich zu dünn und zu dunkel, die Postkarten sind nun 300g/m². Hurra!

shirtsfun-wikiUnd da unsere nicht-wegzuleugnenden Körper als Werbemittel am allereffektivsten sind, verzieren wir sie mit T-Shirts und Buttons. Dem ein oder anderen ist vielleicht schon aufgefallen, dass ein neues Logo unsere Sponsorenliste ziert. Shirtsfun Thiergart sponsort uns 10 T-Shirts. Das großzügige Angebot habe ich zwar erst kurz nachdem ich bereits ein paar T-Shirts bei Shirty-Mobil bestellt (und bezahlt) hatte bekommen, aber da unser Team ständig wächst und schließlich jeder ein T-Shirt haben soll (und nicht nur Regisseur und Hauptdarsteller ;-) ), kommen diese 10 genau richtig. Ich bin unglaublich froh, dass Shirtsfun uns auf diese Weise unterstützt, da wir sonst auf diese Shirts aus finanziellen Gründen schlicht und einfach hätten verzichten müssen. Bei Shirtsfun gibt es übrigens nicht nur T-Shirts, sondern auch eine ganze Menge anderer Dinge, die sich bedrucken lassen. Von KFZ-Beklebungen über Berufskleidung, bishin zu Mützen und Krawatten gibt es hier einfach alles – reinschauen lohnt sich. :-)

Wichtige Hinweise: Shirtsfun Thiergart ist ein Sponsor unserer Gruppe. Die in diesem Artikel geschilderten Fakten und die Begeisterung für die Produkte des Unternehmens sind jedoch absolut authentisch. Wollen auch Sie uns durch ein Sponsoring unterstützen, so informieren Sie sich auf unseren Seiten für Sponsoren oder kontaktieren Sie uns unter sponsoring (at) antigone20.de

Das Plakat der Wahrheit

16. März 2009 (23:28:01) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Ödipedia-Plakat, erster EntwurfAlessa hat heute am Plakat (siehe Bild rechts, Anklicken zum Vergrößern) für Ödipedia gearbeitet. Wir haben uns doch für das “Neugierkonzept” entschlossen, d. h. das Logo mit relativ wenig Informationen auf dem Plakat. Das Fragezeichen, die Füße, der Slogan “Auf der Suche nach” sollen für den Betrachter bereits genug Anreiz zum Nachdenken – und Karten bestellen – sein. Dass die beiden weißen Blöcke die Lamellen eines Lamellenvorhangs darstellen sollen, wissen dagegen nur Eingeweihte. Die drei Zeilen “Theaterquizshow – Quizshowtheater – im Kulturhaus Spandau” im linken Block wollte ich ja gerne auf “Quizshowtheater – Kulturhaus Spandau” kürzen, aber Alessa bestand auf der langen Fassung. Die miese Bildqualität des Plakats ist dadurch bedingt, dass das Bild von A2-Format runterskaliert und dann nochmal fürs Web verkleinert wurde.

Feedback ist ausdrücklich erwünscht, von meiner und Alessas Seite aus ist das Plakat bis auf ein noch fehlendes Sponsorenlogo fertig. Also, was denkt ihr?

Von Vorhängen, Taschenlampen und Enge

16. März 2009 (13:34:01) | Proben | Von: Benedict

oedipus-smallGestern haben wir in extremer Enge geprobt: In unserem Büro/Wohnzimmer. Das Wetter war leider zu schlecht, für unseren geplanten Fotoshootingausflug. Das hat Björn aber nicht daran gehindert, vorbeizukommen und einige großartige Fotos der Schauspieler vor, hinter, am Lamellenvorhang zu machen. Es gibt eine Seite mit allen Bildern des Fotoshootings (kommen evtl. noch weitere hinzu) und sie sind auch in hoher Qualität in unserem Pressefotobereich zu finden.

Aus dem schlechten Wetter das Beste machend, haben wir hauptsächlich den Prolog des 1. Teils und die 1. Szene des 1. Teils geprobt. Bis auf gelegentliche Konzentrationsprobleme, Texthänger usw. läuft das. oedipus_taschenlampe-smallDer Versuch, auch die Taschenlampenszene (4. Szene des 2. Teils) zu proben scheiterte am nicht gelernten Text. Aber wenigstens konnten wir ausprobieren, ob die Idee mit unserem Bühnenbild in dieser Szene gut aussehen wird (ja, wird sie) und ob sie überhaupt umsetzbar ist (wird schwieriger als gedacht – wie überhaupt die Interaktion mit dem Bühnenbild nicht so einfach ist, wie ich mir das vorgestellt habe, aber Herausforderungen machen uns nur stärker.)

Prinzipiell ist es eine ganz schlechte Idee in einem überfüllten Büro/Wohnzimmer zu proben: Es ist eng, überall liegen ablenkende Dinge rum, es ist fast unmöglich, die Konzentration für mehr als fünf Minuten zu bündeln. Entsprechend lang dauerte auch die gestrige Probe. (Wären alle erwarteten Leute gekommen, hätte sie noch länger gedauert. ;-) ) Leider ist es nicht möglich, den Lamellenvorhang in unseren üblichen Probenräumlichkeiten anzubringen, sodass wir die 4. Szene des 2. Teils noch ein weiteres Mal in diesem Umfeld proben müssen. Mehr »

Wochenrückblick

13. März 2009 (19:31:22) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Sofa mit Werbemitteln und Requisiten: 60 Karnevalströten, 30 Furzkissen, 100 Buttons, und und undDie Woche ist schon wieder fast rum. Wegen viel Arbeit und Erkältung hatte ich keine große Lust zum Bloggen, daher hier in aller Kürze die Neuigkeiten der letzten Tage. Über die Woche verteilt kamen die Dinge* links im Bild (anklicken zum Vergrößern) an bzw. ich musste sie von drei verschiedenen Orten abholen :-/.

Am Sonntag haben wir die 2., 4. und 5. Szene des 1. Teils, sowie die 2. Szene des 2. Teils von Ödipedia geprobt. Übertriebener Pathos wurde entfernt, einige sinnlose Auf- und Abgänge durch sinnvollen Umgang mit unserem Lamellenvorhang ersetzt. Zwischendrin hat Alessa dafür gesorgt, dass die Chorpassagen zum besseren Üben auf MP3-Player aufgenommen werden. Leider gibts keine Fotos von der Probe – Kamera vergessen. Mehr »

Arztpraxendekor? Künstlerbedarf!

13. März 2009 (13:42:31) | Verschiedenes | Von: Martin

Nicht nur Ärzte und Banken haben etwas zu Verbergen. Nein auch Künstler nutzen “Verbergen” gerne als bedeutungsaufgeladene Metapher und was wäre da besser als ein Lamellenvorhang. Schon Joseph Beuys hat das gewusst und öffnet in seinem Wahlkampfvideo für die Grünen seinen Bühnenvorhang aus Lamellen komplett und sagt so nein zu Reagan und politischen Machenschaften die sich vor der Öffentlichkeit verborgen in abgeschlossenen Räumen ereignen. Mehr »