Antigone 2.0 Logo




Stress und schlechtes Karma

28. Februar 2009 (11:51:05) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Der Probenvorhang in meinem BüroDie letzte Woche war anstrengend. Am Freitag, den 20. 5 Stunden Probe, am Samstag eine Einzelprobe mit Annika und eine Faschingsparty – und ich habe einen völlig versifften Lamellenvorhang vom Sperrmüll in unseren Keller getragen (in der Hoffnung, Ersatzteile daraus verwenden zu können), am Sonntag haben wir 1. und 5. Szene des 2. Teils geprobt (nur vier Stunden, weil Johanna und Maren krank waren), am Montag habe ich versucht Sponsoren für Lamellenvorhänge zu gewinnen, am Dienstag hatte ich zwei Einzelproben – eine mit Lisa und eine mit Maren und abends habe ich mir einen Kurzfilm von Bruno angesehen. Am Mittwoch bin ich zum Einrichtungshaus um die Ecke, um einen Probenlamellenvorhang zu kaufen, nur um festzustellen, dass er in der Filialie nicht mehr vorrätig war. Also ans andere Ende der Stadt und den Vorhang durch halb Berlin geschleppt. Am Donnerstag, habe ich den Vorhang dann aufgehängt (aufwändiger als gedacht – ich brauchte eine Steckdose an der Decke, viel Geduld und Beherrschung, um mich nicht ständig über die miese Qualität des Vorhangs zu ärgern), gestern den Tag mit Buchhaltung verbracht und am Abend bei „Gutes Wedding – schlechtes Wedding“ ausgespannt.

Königlicher Bademantel und KrallenschuhWas noch mal eben so zwischendrin geschah: T-Shirt-Händler vergleichen, die Lamellenvorhangssituation mit Hans und Sophia abstimmen, die Previewveranstaltung am 08.04. planen, Rollennotizen für Roman schreiben, PR-Arbeit, Ödipedia bei theaterblick.com eintragen, Seiten im Wiki auf den neusten Stand bringen, Proben vorbereiten, viel telefonieren und E-Mails schreiben, Rechnungen bezahlen und die Buchhaltung mit neuen Daten aktualisieren bzw. durchrechnen. Oh, fast das wichtigste vergessen: Diesen wunderbaren Bademantel im Bild rechts habe ich auch noch bestellt und gestern kam er an. Er wird für die Umsetzung eines Wunsches von unserem Wunschzettel benötigt.

Soviel zum Stress, nun zum Karma: Bei allem was ich anfange, muss ich am Ende mehr fürs Bühnenbild tun, als ich eigentlich geplant hatte oder will. (Habe mal ganz dezent und unauffällig auf das Chaos beim letzten Projekt verlinkt…) Das ist auch gar nicht als Vorwurf gemeint, aber langsam frage ich mich, ob ich vielleicht in meinem letzten Leben ein Bühnenbildner war, der ein ganz furchtbarer Mensch war und in diesem Leben dafür bestraft wird. Oder so.

Das wars erstmal, jetzt werden noch ein paar Proben geplant und E-Mails geschrieben, sowie Leute für meine teuflischen Pläne eingespannt.

Kommentare

Kommentar von Stefan
Zeit: 28. Februar 2009, 14:12:31

Ach herrje Benni, das klingt ja schlimm, pass auf, dass du nicht noch umfällst vo lauter Arbeit.

Kommentar von Alessa
Zeit: 02. März 2009, 16:42:41

*knuddel*

Kommentar abgeben