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WARNUNG!!

27. Januar 2009 (14:11:33) | Verschiedenes | Von: Maike Herbort

Liebe Kolleginnen und Kollegen, werte Freunde und Bekannte,

ich muss hier einen dringenden Appell aussprechen: Mit Vattenfall ist nicht zu spaßen. Ich möchte von meinem gestrigen Erlebnis berichten und wünsche mir Tränen des Mitleids gegen Ende des Artikels.

Folgendes begab sich gegen 20:30 nach einem harten Arbeitstag in einer abgelegenen Straße in Kreuzberg 61: Ich komme nach Hause und will Licht anmachen. Ist ja auch nichts ungewöhnliches, das wollt ihr bestimmt auch manchmal. Aber ich konnte nicht. ICH KONNTE NICHT!!! Das sch..Licht ging nicht. Ich – zack – ins nächste Zimmer…geht auch nicht.

Das Spielchen hatte folgende Ursache: Wie ich glaube ich bereits mehrmals erwähnt ist mein Mitbewohner vor einiger Zeit ausgezogen und hat auch noch keinen Nachmieter. Deshalb zahlt er nach wie vor Miete und Strom. Sollte er zumindest. Der Gute ist aber arg knapp bei Kasse. So knapp, dass er seit 6 Monaten weder das eine noch das andere zahlt. Ich muss hier betonen, ich würde wirklich meine Hand für ihn ins Feuer legen, der wird noch bezahlen, ganz sicher (einen 4-stelligen Betrag mittlerweile). Aber irgendwie hat er das halt in letzter Zeit nicht getan. Ich wusste das allerdings nicht. Ich hab ja auch nie seine Post geöffnet. Dann lag aber letzte Woche eine KARTE im Postkasten. Da kann man ja mal einen Blick drauf werfen. Da wurde mir angekündigt dass mir eben der Strom in wenigen Tagen abgeschaltet werden würde, würde ich nicht schnellstens einen Betrag von ca. 400€ überweisen. Ich natürlich schnell wie ein Blitz zum Vattenfall-Kundenzentrum und das Geld überwiesen. Hat VF aber offensichtlich nicht gepeilt. Ich also gestern abend in pathologisch auffälliger Panik erst den Kundenservice (keine da), Hausmeister (hatte keine Ahnung), Polizei (haben mich an 11833 verwiesen) und schließlich eine Notfall-VF-Nummer angerufen. Um 23 Uhr kam dann schließlich ein Elektriker, dem ich 130€ in bar in die Hand drücken musste damit er einen verfluchten Draht durchschneidet. Die drehen nämlich einfach nur einen Draht um die Zähler.

So, das war mein Dienstag Abend

Und wie ich die 130Euro dann beschafft habe, das gibts im nächsten Blog.

Wenn nicht was Spannenderes dazwischenkommt….

Au revoir

Der Assi

PS: Kann mir bitte eine(r) erklären wie die ‚mehr‘-Funktion geht?

Kommentare

Kommentar von Benedict
Zeit: 27. Januar 2009, 14:27:29

So Leid mir das tut, Maike, halte ich es für etwas unpassend zu unserem Blog.
(Und bevor jemand sagt, Geschichten über Kartoffeln seien auch unpassend: Nein, sind sie nicht! Köstliche, wundervolle Kartoffeln! Jaahahahaha!)

Kommentar von Johanna
Zeit: 27. Januar 2009, 15:36:31

Ach Benny, in unserem Blog geht es um die Entstehung eines Theaterstückes und ich finde, dass die kleinen und großen Leiden und Freuden der Teammitglieder dazugehören. Schliesslich beeinflussen unsere Erlebnisse unser Handeln und Maike trägt erheblich (es steht schon irgendwo: Maike ist großartig!) zum Endergebnis bei…..wer weiß wie sich das in unserem Stück auswirken wird. Und dann sagst du bei der Generalprobe: Krass, hier erkennt man eindeutig, dass Maike dieses Erlebnis mit VF hatte und es mit eingebaut hat in die Inszenierung (unabhängig davon, dass du wohl niemals „Krass“ sagen würdest)…..deine Kritik ist somit nicht gerechtfertigt, Herr Regisseur!

Kommentar von Benedict
Zeit: 27. Januar 2009, 15:59:23

Die Sichtweise hat auch was…

Kommentar von Alessa
Zeit: 27. Januar 2009, 16:44:31

*knuddel* Oje!
Das erinnert mich an unsere Leidensgeschichte mit der Telekom… 😉

Kommentar von Annika
Zeit: 27. Januar 2009, 18:35:52

Liebe Maike, in unserem wundervollen, inzwischen sogar recht funktionalen Editor kann man ein sog. ‚more-element‘ an der Stelle einfügen, an der du den Artikel gerne teilen möchtest. Das funktioniert genau so wie das Einfügen von Bildern oder Links. ‚more‘ erscheint dann als dünne graue Linie mitten in deinem Text und du kannst ganz darunter gleich weiterschreiben. Ganz einfach :-) Vorausgesetzt natürlich, dein Rechner hat Strom… *Mitleidsgrüßeschickt*

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