Jaja, als Medizinstudentin, die in einer Theatergruppe mitmacht, mit dessen Regisseur sie zusammenwohnt, hat’s nicht leicht. Vor allem nicht, wenn grade Klausuren anstehen, aber dringend vor der vorlesungsfreien Zeit (von manchen auch „Semesterferien“ genannt), also diese Woche noch, also allerspätestens heute, ganz dringend Postkarten designed werden müssen, damit wir noch Werbung in der Uni machen können. Hab ich erwähnt, dass es sehr dringend ist? Deshalb mussten gestern noch Lamellenvorhänge fotografiert werden (gut, dass das Trainingszentrum für Ärztliche Fähigkeiten sowas hat), um dann in einer insgesamt achtstündigen Aktion zwei Promo-Postkarten plus Rückseite zu designen (die anderen finden sich unter „Mehr…“), während der Regisseur sich bei Bier und Wein über Körper-Leib-Geistlichkeit und die Ästhetik des Performativen unterhielt. Wobei im Grunde auch sechs Stunden gereicht hätten, wenn der Regisseur nicht gesagt hätte: „Ach nee, mach das nochmal anders, und der Text ist zu lang, und da hast du nen Buchstaben vertauscht!“ Hmpf. Aber ja, jetzt sind sie fertig und können bewundert werden, und gut aussehen tun sie auch noch. Also kann ich jetzt Pharma lernen gehen. Und Medizingeschichte. Und Epidemiologie. Mehr »