Auferstanden
Zu früh geheult, unser sehr gewissenhafter Regisseur hatte die Bilder doch gesichert. Und ich sie jetzt auch noch mal.
Zu früh geheult, unser sehr gewissenhafter Regisseur hatte die Bilder doch gesichert. Und ich sie jetzt auch noch mal.
Oh nein, ich habe heute etwas außerordentlich blödes gemacht! Ich musste heute sehr viele Fotos machen, und in der absoluten Überzeugung, alle alten Fotos auf der Speicherkarte schon gesichert zu haben, habe ich mal schnell die ältesten 500 oder so gelöscht – angefangen mit den ca. 300 Fotos vom Bohnen-Renn-Forschungsprojekt. Ich meine, das ist jetzt auch schon über drei Wochen her, es wurden bereits zwei Blog-Einträge dazu veröffentlicht, Beni speichert normal alle Fotos (und ich habe sie sicherheitshalber alle auf meinem Laptop und der Externen Festplatte)… Aber was muss ich feststellen: Weder ich noch Beni hatten die Fotos vom Rennen und der anschließenden Leseprobe gespeichert, abgesehen von den sechs oder sieben, die sich hier im Blog finden. Dabei waren soooo schöne dabei! Von einem Graureiher und einem Bach, auf den das Wasser total schön geschienen hat, und von Lisa mit meinen Ohrpuscheln und von Maren und Sophia und Stefan… und ein paar sportliche von mir, hey, das gibts echt selten! *schnüff* Jetzt sind all die schönen Fotos auf dem Datenfriedhof gelandet – und mit zugegebenermaßen ebenfalls sehr schönen neuen Fotos überschrieben worden. Aber ein bisschen traurig bin ich schon…
Bild: Zzzarahh/sxc.hu
Nun möchte ich auch mal einen Artikel hier reinsetzen über die heutige Einzelprobe mit Benedict.
Heute war also die intensive Auseinandersetzung mit Iokaste dran. Nachdem mir Benedict einführende Details zu Iokaste gab und mir seine Vorstellung von ihr im Stück vermittelte, fingen wir an die ersten Stellen zu lesen. Die Idee Ödipus Mutter-Frau als sehr nachdenklich und allwissend darzustellen gefiel mir recht gut. Allerdings hatte ich zunächst ein paar Schwierigkeiten sie als sehr in sich gekehrte Person rüberzubringen, was mir nach einiger Zeit aber immer besser gelang.
Diskussionsbedarf gab es an einigen Stellen, in denen Iokaste aus ihrem, ich nenn es mal lethargischen Zustand, “erwacht” und sich aufgeregt am Geschehen beteiligt. Unser Regisseur möchte einige Worte auf, nennen wir es eigenartige Weise, betont haben. Unter anderem auf Walisch ala Dori aus “Findet Nemo” oder auch in einem “sing sang” Tonfall. Wahrscheinlich werden wir bei den Proben sehen, wie das ganze im Zusammenspiel wirkt. Momentan hält sich meine Begeisterung hierfür noch in Grenzen, da es sich für mich eher wie eine Sprachstörung anhört.
Nach 2 1/2 Stunden waren wir soweit mit der Iokaste durch und Benedict und ich waren mit dem Ergebnis recht zufrieden. Anschliessend schauten wir uns noch kurz den 2. Teil an und stellten dabei fest, dass meine Rollen als Postogon und der Mann recht langweilig und einseitig sind und für diese eine extra Probe kaum notwendig ist. Also beendeten wir die Einzelprobe.
Dann konnte ich Benny noch mit ein wenig Fernsehen begeistern. Wie ein kleines Kind saß er vorm Fernseher und begeisterte sich für grenzdebile Shows auf MTV.
Alles in allem eine recht gelungene Einzelprobe.
Eigentlich wollte ich einen längeren Artikel schreiben. Aber das Tippen fällt mir schwer. Ich habe mich beim Kochen geschnitten. In drei Finger der linken Hand. Gleichzeitig. Mit einem Kartoffelstampfer. Wer mag, kann sich in den Kommentaren über mich lustig machen.
Bevor ich über die gestrige Probe schreibe, ein bisschen Gejammer: Ich habe so viel zu tun und muss immer so früh aufstehen! Außerdem passiert mehr, als ich bloggen kann.
So, das reicht jetzt auch. Am Donnerstag hatte ich vier Stunden Einzelprobe mit Maren, Freitag und Samstag jeweils 8 (acht!) Stunden Gender Diversity Sensibilisierungstraining. Am Samstag habe ich mir danach wie bereits angedeutet “Der Letzte Tod des Frenki Tränchen” angesehen – an die Schauspieler nochmals: Bitte entschuldigt, dass ich verspätet reingeplatzt bin! Es hat mir sehr gefallen, ich schreibe später mehr dazu. Gestern früh Einzelprobe des Prologs mit Alessa und dann vier Stunden Probe mit allen. Heute erwartet mich organisatorische Arbeit und Dienstag und Mittwoch wird wieder geprobt, mit Stefan bzw. Johanna. Und verfallsbedingt habe ich noch nichtmal eine große Kaffeekanne, sondern muss mich mit mehreren kleineren rumplagen.
So jetzt aber zur Probe… Mehr »