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Ich habe eine Tüte auf

05. November 2008 (19:37:08) | Proben | Von: Benedict

Aus verschiedenen Gründen war die Probe am letzten Sonntag nur sehr kurz: 2 Stunden haben wir szenisch geprobt, danach gings für 2 Stunden ins Aufsturz zur Leseprobe. Trotzdem war die Probe  erfolgreich und wir kamen gut voran. Grund dafür ist hauptsächlich die Person, die im Bild auf der linken Seite zu sehen ist: Maike.

Maike war bei dieser Probe meine Assistentin (und ich hoffe darauf, dass sie zur nächsten Probe wiederkommt. 😉 ) und hat brav alles mitgeschrieben. Ich konnte mich auf die Szenen konzentrieren und Abläufe erläutern, ohne einen Stift anfassen, oder meinen Blick auf einen Block richten zu müssen. Wundervoll! :-)

Es ging in der Probe hauptsächlich darum, den Ablauf und Zusammenhang der einzelnen Szenen zu klären. Unter anderem haben wir auch festgestellt, welche Übergänge nicht funktionieren und wo Konzepte überdacht werden müssen.

So habe ich beispielsweise in einer Szene vorgehabt der Sphinx eine Papiertüte aufzusetzen. Mandy hat sich dagegen allerdings gewehrt: Sie wird in einer anderen Szene bereits vom Chor vermöbelt und jetzt auch noch das? Wir haben uns auf eine Maske geeinigt.

Die Probe begann mit dem Prolog. Hier hakte es noch an einigen Ecken und enden. Das hatte zum einen natürlich damit zu tun, dass nicht alle Schauspieler anwesend waren (Janek, Martin und Robert fehlten) und Johanna war krank (und ist aufopferungsvoll trotzdem vorbeigekommen, das nenne ich Einsatz!), zum anderen auch, dass der Text noch nicht auswendig bekannt war, aber hauptsächlich ist es eine Übungssache: Die Szene funktioniert nur, wenn bestimmte Bewegungen exakt mit bestimmten Worten zusammenfallen.

Die berüchtigte Zähneputzszehne wurde ebenfalls angeprobt. Hauptsächlich, damit ich einen Eindruck davon gewinnen konnte, ob die Idee funktioniert. Ja, das tut sie, erfordert aber noch sehr intensive Probenarbeit.

Eine große Frage war: „Wie bewegt sich eigentlich Drahton, das sprechende Fahrrad?“ Eine sehr starre Bewegung? Eine völlig „normale Bewegung“? So wie der Fahrer des Fahrrads? Der Punkt wurde leider nicht abschließend geklärt, Vorschläge sind willkommen.

Die anschließende Leseprobe im Aufsturz lieferte wertvolle Anregungen für die Politur des Textes, der nur noch wenige Stunden lang auf ödipedia.de bearbeitet werden kann. Das wars erstmal, bis nächste Woche.

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