Antigone 2.0 Logo




Monat: September 2008

nachtkritik.de unterstützt Ödipedia

24. September 2008 (14:36:53) | Neuigkeiten | Von: Benedict

nachtkritik.de wird unser Projekt durch Werbeeinblendung unterstützen. Ich hoffe, dass dadurch der Text auf ödipedia.de nochmals ordentlich umgegraben wird.

Nachtkritik ist eine Plattform, auf der Journalisten Theaterkritiken veröffentlichen – und zwar schon am auf die Premiere folgenden Tag um 9.00 Uhr morgens. So aktuell schafft das keine Zeitung, so fundiert kein anderes Blog! Zusätzlich zu den eigenen Kritiken bietet die Seite eine Rundschau über Rezensionen in anderen regionalen und überregionalen Feuilletons. Das Projekt befreit dabei die Theaterkritik aus ihrer „Einbahnstraße“: Ganz im Sinne des Web 2.0 können Besucher der Seite die Kritiken kommentieren und natürlich auch ihre Sicht auf die Aufführung darlegen. Ich selbst nutze nachtkritik.de schon lange um mich über die Berliner Theaterlandschaft zu informieren und bin sehr froh über das Zustandekommen dieser Partnerschaft.

Links zu sehen: Unsere Werbeanzeige, Designerin war Alessa. Sehr gerne dürfen auch andere Seiten und Blogs diese Werbung einsetzen und auf uns verlinken. :-)

Wünsch dir was – Der Wunschzettel bei Ödipedia

24. September 2008 (13:15:11) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Die Weihnachtszeit scheint auch immer früher zu beginnen… Auf Ödipedia.de gibt es seit heute einen Wunschzettel. Auf dem Wunschzettel kann jeder – natürlich ganz ohne Registrierung – angeben, was er/sie gerne einmal auf der Bühne sehen würde. Fliegende Fische? kein Problem! Tod und Verderben? Na logo! Den Satz “Ich glaube wir sind nicht mehr in Kansas”? Machen wir.

Der Wunschzettel bietet allen, die sich nicht dazu berufen fühlen an unserem Text mitzuschreiben – sei es weil sie keine Zeit haben, sich nicht literarisch begabt fühlen, oder einfach nicht wollen – die Möglichkeit trotzdem eigene Ideen auf der Bühne zu sehen. Die Umsetzung wird von unserem Team vorgenommen. Teilweise als Requisiten, teils als Textfragmente, teils als Musik- oder Videoeinblendungen, usw.

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Wir werden wieder wer gewesen sein

24. September 2008 (11:52:17) | Verschiedenes | Von: Benedict

Ich habe mir also Turbo Pascal an der Schaubühne angesehen, wie bereits angedeutet. Es wirkte wie eine Mischung aus 100% Berlin (Rimini Protokoll) und Studententheater. An langen Tafeln setzte sich das Publikum gemeinsam mit den Performern ihren Inkompetenzen aus und es wurde gefragt, wie zukunftsfähig man eigentlich war. Zweifellos ein lustiger Abend und zweifellos auch interaktives Theater, aber teilweise fehlte mir eine gewisse Konsequenz. Einzelne Informationen über Zuschauer wurden durch Abstimmungen, gelbe Klebezettel und Wortmeldungen ermittelt, standen aber dann meist unzusammenhängend im Raum, es gab kaum weitere Verarbeitung. Man könnte nun einwenden, dass auch bei Antigone 2.0 die Schauspieler kaum auf Zuschauerkommentare reagiert haben – dafür konnten allerdings die Zuschauer selbst rege darüber diskutieren.

Laszive Fotos vorm Spiegel

23. September 2008 (16:59:38) | Proben | Von: Benedict

Der Tourbus

22. September 2008 (12:34:43) | Verschiedenes | Von: Benedict

Gestern nach der Probe sagte Janek: “Wir sollten einen Tourbus haben.” Er meinte das ganz ernst. Auf meine Frage, wie wir den Tourbus bezahlen sollten kam die Antwort: “Wenn jeder aus dem Team im Monat nur 2 Euro gibt …” Wenn dann noch Geld übrigbliebe, wollte er davon ein Theater kaufen.

Spaß und Ärger am Telefon

19. September 2008 (12:05:06) | Verschiedenes | Von: Benedict

Ich telefoniere sehr ungern. Wenn ich aber – wie heute – knapp 20 ähnliche Anrufe erledige, fällt mir immer wieder auf, wie unterschiedlich sich Menschen am Telefon verhalten. Klar, die Stimme klingt immer anders. Aber manche sind nett und freuen sich, wenn sie helfen können, manchen merkt man dagegen genau an, dass sie lieber in Ruhe gelassen werden wollen, wie zum Beispiel dieser Person:

Ich: Guten Tag, können Sie mir sagen, wer bei Ihnen für [...] zuständig ist?
Person (schroff): Das kann ja nur Frau Müller sein! (legt auf)

Hallo? Wenn es nur Frau Müller sein könnte, hätte ich nicht angerufen! Sehr stolz war ich übrigens darauf, dass ich immer höflich und geduldig blieb und vor allem weil ich keinen Lachanfall bekam, als sich Herr Scheußlich am Telefon meldete. :-)