Antigone 2.0 Logo




BarCamp Berlin Organisation

09. September 2008 (14:06:17) | Verschiedenes | Von: Benedict

BarCamp Berlin 3 LogoJaja, die etwas seltsame Organisation des BarCamps Berlin 3… Maximal 350 Plätze gibt es für die Veranstaltung, an der ich teilnehmen wollte. Richtig gelesen: Dreihundertfünfzig, nicht etwa 1.350 oder so. Gut, dafür dass mein Internetprovider beschlossen hat, meine Verbindung zu kappen und erst ein Tag nach Öffnung der Registrierung für das Camp wieder herzustellen, dafür kann ich schlecht die Organisatoren verantwortlich machen. Aber ansonsten stimme ich Miss Sophie in absolut allen Punkten zu. Jetzt hoffe ich auf die Nachrückliste.

Und wenn es mit dem Barcamp nicht klappt, tröste ich mich vielleicht mit schönen Parties. 😉

Kommentare

Kommentar von Robert
Zeit: 13. Oktober 2008, 18:38:15

Zitat: „Dreihundertfünfzig, nicht etwa 1.350 oder so.“

Bin gerade über deinen Beitrag hier gestolpert. Ich hoffe du hast dich im Laufe des letzen Monats mal etwas über Barcamps schlau gemacht. Z.b. bei franztoo („Was ist eigentlich BarCamp?) oder Wikipedia („BarCamp“). Dort findet sich nämlich folgendes:
„Jeder kann selbst ein BarCamp organisieren“ (Wikipedia) und „Barcamps werden von Enthusiasten für Enthusiasten organisiert“ (franztoo). Das bedeutet, dass sich für das BarCamp Berlin 3 wohl irgendwann einige Enthusiasten in lockerer Runde zusammen gesetzt haben, um dann bei einem Bier zu beschließen, für die anderen Enthusiasten da draußen ein BarCamp zu organisieren. Kein Wort von Gewinnabsichten oder Business. Organisiert wird das Barcamp in der Freizeit der Organisatoren. Und wie immer wird bei der Planung eines solchen Events der Aufwand absolut unterschätzt.
Und was stellen sie auf die Beine? Ein BarCamp für 650 Teilnehmer (+Presse), kein Eintritt, freie Verpflegung, Party am Abend, Kaffee ohne Ende, WLan, Dach über den Kopf, freies T-Shirt, die Gelegenheit grandiose Kontakte zu knüpfen, Wissen auszutauschen und eine gute Zeit zu haben.
Und was machst du? Du beschwerst dich darüber, dass es nur so wenig Teilnahmeplätze gibt! Das ist eine Konsumentenhaltung, die auf einem BarCamp nichts verloren hat. Wenn du kommst, dann halte dich bitte daran, dass man entweder eine Session abhalten oder sonstwie als Freiwilliger zum Gelingen der Veranstaltung beitragen sollte. Also nicht wie ein Tourist da stehen und meckern, sondern z.B. helfen Müll zu vermeiden, aufräumen, freundlich sein und das Engagement der Organisatoren versuchen mit gleichem Engagement zurück zu geben.

Gruß Robert

Kommentar von Benedict
Zeit: 14. Oktober 2008, 11:59:48

Zunächst mal war mir zum Zeitpunkt dieses Beitrags nicht klar, dass die Teilnehmerzahl von 350 noch auf 650 erhöht werden würde – sonst hätte ich den Beitrag nicht geschrieben. Ich habe übrigens unter http://www.antigone20.de/2008/10/01/spannender-oktober/ bereits gesagt, dass ich „zu Unrecht [über das BarCamp] genörgelt“ habe – leider hat der Trackback hierher nicht funktioniert.

Ansonsten hat für mich Kritik an der Anzahl der Plätze nichts mit Konsumentenhaltung zu tun. Im Gegenteil: Für das Gelingen eines „kollaborativen Events“ ist Kritik (auch wenn sie in diesem Fall durch die Fast-Verdopplung der Plätze nicht gerechtfertigt war) absolut notwendig, da dadurch Meinungen ausgetauscht werden und die Organisation zukünftiger BarCamps evtl. erleichtert wird.

Mein Plan für das BarCamp war übrigens nicht, Müll zu verteilen und unfreundlich zu sein, sowie wie ein Tourist in der Gegend rumzustehen. Was ich stattdessen vorhabe ist, eine Session abzuhalten – die auch schon seit geraumer Zeit hier eingetragen ist:
http://barcampberlin3.mixxt.org/networks/wiki/index.Topic_Suggestions

Kommentar abgeben