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Arbeitserleichterung

28. Juli 2008 (19:09:48) | Verschiedenes | Von: Benedict

Kürzlich habe ich angefangen Postkarten in mehreren Buchgeschäften zu verteilen. Der Gedanke dahinter war, dass gerade belesene Leute eher einen Hang dazu selber zu schreiben – und wo findet man belesene Leute? Richtig.

Ich war noch nicht lange unterwegs, da ergab sich ein äußerst freundliches Gespräch mit der Kassiererin in einem kleinen Buchladen.

Ich: Dürfte ich hier Postkarten für ein Theaterprojekt auslegen?
Kassiererin: Was genau ist das denn?
Ich: Das Projekt heißt Ödipedia, es geht darum, dass der Text gemeinsam von vielen verschiedenen Leuten geschrieben werden kann.
Kassiererin: Darf ich die Postkarten mal sehen?
Ich: Selbstverständlich.

Soweit, so gut. Ich zeige ihr den wirklich großen Postkartenstapel, den ich dabeihabe – er soll für alle Buchhandlungen, die ich mir für diesen Tag vorgenommen habe reichen – und sie nimmt ihn mir komplett ab und sagt: „Die sind aber schön, ich lege die dann hier im Laden aus!“ Ich bin sprachlos, gehe davon, habe keine Postkarten mehr dabei und denke mir: „Meine Arbeit für heute ist getan!“

Kommentare

Kommentar von Monika Roeser
Zeit: 29. Juli 2008, 07:22:19

Wunderbar! Das hat sich doch gelohnt. Wenn es in den anderen Buchhandlungen auch so läuft, dann müsst ihr wohl noch welche nachdrucken lassen? Das Verteilen an „kulturellen Stätten“, an denen Konzerte angeboten werden, wäre vielleicht auch nicht schlecht, z.B. botanischer Garten.
Denke mal darüber nach.
Monika

Kommentar von Benedict
Zeit: 29. Juli 2008, 12:31:39

Ein großes Problem ist die Theaterpause im Moment.
Aber Galerien wären wahrscheinlich auch noch interessant.
Mal sehen. Jedenfalls werde ich heute wieder unterwegs sein und Postkarten verteilen. :-)

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