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Monat: Juli 2008

Akademisches Lob

30. Juli 2008 (17:12:06) | Verschiedenes | Von: Benedict

Ich habe heute eine sehr nette Referenz unserer Theaterarbeit erhalten. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Erika Fischer-Lichte.

„[…] Die Theatergruppe Antigone 2.0 konzentriert sich daher auf den Einsatz neuer Medien, um die menschliche Erfahrung in den Bereich der virtuellen Kommunikation zurückzuführen und zugleich die ästhetischen Möglichkeiten des Theaters zu erweitern – und das für ein Publikum, das sonst nicht zu den Insidern des experimentellen Theaters gehört. […] Die Gruppe in überzeugend kollaborativer Arbeitspraxis unter der Leitung von Benedict Roeser besitzt nicht nur das technologische Know-How und die dramaturgische Kompetenz, diese Fragen konzeptionell zu bewältigen, sondern auch die schauspielerischen und kreativen Talente, um eine geeignete künstlerische Gestaltung zu entwickeln […]“ (Hervorhebungen von mir. :-))

So viel Lob! Hui!

Arbeitserleichterung

28. Juli 2008 (19:09:48) | Verschiedenes | Von: Benedict

Kürzlich habe ich angefangen Postkarten in mehreren Buchgeschäften zu verteilen. Der Gedanke dahinter war, dass gerade belesene Leute eher einen Hang dazu selber zu schreiben – und wo findet man belesene Leute? Richtig.

Ich war noch nicht lange unterwegs, da ergab sich ein äußerst freundliches Gespräch mit der Kassiererin in einem kleinen Buchladen.

Ich: Dürfte ich hier Postkarten für ein Theaterprojekt auslegen?
Kassiererin: Was genau ist das denn?
Ich: Das Projekt heißt Ödipedia, es geht darum, dass der Text gemeinsam von vielen verschiedenen Leuten geschrieben werden kann.
Kassiererin: Darf ich die Postkarten mal sehen?
Ich: Selbstverständlich.

Soweit, so gut. Ich zeige ihr den wirklich großen Postkartenstapel, den ich dabeihabe – er soll für alle Buchhandlungen, die ich mir für diesen Tag vorgenommen habe reichen – und sie nimmt ihn mir komplett ab und sagt: „Die sind aber schön, ich lege die dann hier im Laden aus!“ Ich bin sprachlos, gehe davon, habe keine Postkarten mehr dabei und denke mir: „Meine Arbeit für heute ist getan!“

Post vom Finanzamt – Unverständlich?

27. Juli 2008 (12:18:18) | Verschiedenes | Von: Benedict

Das Finanzamt schreibt:

„Die Zweckbestimmung ‚Entwicklung, Förderung und Inszenierung von durch neue Medien gestützte Theaterformen‘ ist unverständlich und lässt nicht erkennen, welche Tätigkeit […]“

Was ist denn daran bitte unverständlich?

On the road with Dinner Absaroki Pelonca

26. Juli 2008 (11:47:58) | Neuigkeiten | Von: Benedict

In den letzten Tagen habe ich nicht sonderlich viel geschrieben, weil der Komponist und Musiker Dinner Absaroki Pelonca zu Besuch war. Dinner hat gerade seinen kompletten Besitz verkauft, um als Straßenmusiker sein Glück zu finden. Er wird voraussichtlich in nächster Zeit in Dresden und in Paris zu hören sein.

Am Donnerstag hat Dinner netterweise geholfen, ca. 20 Kilo schwere Postkartenpakete zu transportieren. Ebenfalls mit dabei war Stefan, der wohl schon wieder auf die „Mitarbeiter des Monats“-Ehrung hofft. Die Postkarten werden für uns zu einem großen Teil von DINAMIX verteilt.

Später gab es eine private Performance von Dinners sehr eigenwilligem neuen Musikstil. Ziel war nicht nur, mich und Alessa zu unterhalten, sondern vor allem festzustellen, ob Dinners Musik eventuelle zu den Projekten von Antigone 2.0 passen könnte. Wir haben uns allerdings noch nicht endgültig entschieden.

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12.000 PR-Postkarten angekommen

24. Juli 2008 (10:20:19) | Verschiedenes | Von: Benedict

Gestern sind 12.000 Postkarten zur Bewerbung von ödipedia.de angekommen. In vier Paketen. Der Postbote hat darum gebeten, ihm beim Tragen zu helfen. Foto folgt. :-)

Immer Ärger mit dem Anschnitt

17. Juli 2008 (18:11:09) | Verschiedenes | Von: Benedict

Bevor hier die Erwartungshaltungen hochkochen, nur um dann enttäuscht zu werden: Es geht nicht um Brot.

Als wir für Antigone 2.0 gelayoutet haben, konnte ich ja noch verstehen, dass es Probleme mit dem Anschnitt gab und die Druckvorlage nochmal korrigiert werden musste. Schließlich habe ich nicht explizit gesagt: „Die Druckerei braucht x Millimeter Anschnitt“ und da ich für gewöhnlich jede Kleinigkeit immer und immer wieder erläutere…

Diesmal allerdings, bei Ödipedia, habe ich extra die Notiz „Bitte unbedingt auf Farbraum, Anschnitt, Dateiformat usw. achten!“ (oder so ähnlich) weitergeleitet. Was daraus resultierte, dass ich die Daten erst in RGB (statt CMYK) hatte und einen Tag später dann ohne bzw. mit falschem Anschnitt. Ich versteh es einfach nicht.