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Beleuchtung auf dem LinuxTag

31. Mai 2008 (12:39:50) | Verschiedenes | Von: Benedict

Heute will ich erzählen, wie wir auf dem LinuxTag die Beleuchtung für unsere Aufführung aufgebaut haben.

Zunächst wurde am Montag der Raum fachmännisch gesichtet. Es gab bereits eine Bühne mit frisch gestrichener gelber Rückwand, allerdings fehlte noch das LinuxTag-Logo und der Teppichboden. Die Stühle standen gebündelt in der Raummitte. Die Decke des Raums hat mir sehr gut gefallen. Ein Glück, denn unsere eigene Deckenkonstruktion konnten wir nicht aufhängen. (Bilder anklicken zum Vergrößern)

Soweit alles gut. Ich habe noch ein paar Dinge abgemessen, gegen Mittag kam dann Hans dazu, erstmal Probesitzen. Dann begann die Suche nach einem Stromanschluss. Erfolglos. Also bei der Messeleitung angefragt. Man hat für uns keinen Stromanschluss gelegt, würde 160 Euro kosten.

Zum Glück war schnell eine andere Lösung gefunden: Die fürs Vortragsprogramm notwendige Beleuchtung aus 6 Scheinwerfern wird mit 5 weiteren Scheinwerfern für uns ergänzt, die die Lichttechniker sowieso dabei hatten. Wir benutzten das Vortragsprogramm-Standardlicht einfach mit und mussten so nur zwei Scheinwerfer vor und nach der Aufführung umjustieren. Folglich mussten wir keine Scheinwerfer, Dimmerkästen oder ein Lichtpult mieten, wodurch die ganze Sache bedeutend günstiger wurde.

Die Traversen fürs Licht sollten allerdings erst am Dienstag morgen, die Scheinwerfer am Dienstag mittag angebracht werden. Im Bild links sieht man die Situation am Dienstag, inklusive LinuxTag-Logo. Am Montag habe ich dann noch mit unserem blinden Seher als Fahrer 😉 einen Vito geliehen und einen großen Teil unseres Bühnenbilds eingeladen. Am Dienstag haben wir auch einen alten Bekannten, Carlos, auf dem LinuxTag getroffen.

Leider bestand unsere „Tätigkeit“ am Dienstag zunächst darin zu warten. Und noch länger zu warten. Und weiter zu warten. Irgendwann wurde das unserem Lichtdesigner Hans zu blöd und er hat einfach mitgeholfen, Scheinwerfer aufzuhängen und anzuschließen. Zwischendrin wurde die Lagerproblematik geklärt. Leider durften wir den Lagerraum unmittelbar am Vortragsraum nicht nutzen und der offizielle Storage Room des LinuxTags war uns zu eng. Also haben wir direkt aus dem Vito ein- und ausgeladen. Eine weitere Schwierigkeit war, eine Leiter zu bekommen. Die kann man entweder tageweise mieten, oder aber man nimmt einfach eine, die irgendwo rumsteht und stellt sie später wieder dort ab. Ratet mal, für welche Möglichkeit wir uns entschieden haben… 😉

Hans hat dann noch bis ca. 18 Uhr am Licht gewerkelt (Bild unten), danach haben wir mit unserer „Generalprobe“ begonnen. Über die schreibe ich später mehr. An alle, denen ich Bilder von der Generalprobe versprochen habe: Bitte schreibt mir keine E-Mails mehr diesbezüglich! Die Bilder kommen schon noch, keine Sorge! Morgen, morgen, nur nicht heute… Alle Bilder zu diesem Blogeintrag gibts übrigens nochmals in höherer Qualität und Auflösung in unserem Pressefotobereich.

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