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Monat: April 2008

Aufführungsfotos IV

29. April 2008 (14:23:43) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Kreon, umgeben von Ahnen Nachdem ich im Laufe der letzten Tage ein paar fehlerhafte Links korrigiert und die Seite allgemein an die neuen Verhältnisse angepasst habe (die Probenseiten sollten nun wieder alle zugreifbar sein), ist mir gestern ein entscheidendes Manko aufgefallen: Zwar gab es in unserem Pressebereich Fotos von allen den meisten Proben, von drei Fotoshootings und sogar ein paar vom Bühnenbau, allerdings keine von der Aufführung selbst. Seltsam, sehr seltsam. Ich konnte mich noch genau daran erinnern, die Fotos hochgeladen zu haben.

Hochgeladen ja, aber nicht verlinkt. 😀 Das ist hiermit geschehen. Bei den Pressefotos gibt es nun eine Überschrift „Aufführungsfotos“ (sollte korrekterweise Aufführungsort-Fotos heißen 😉 ) und darunter sowohl Fotos von unserer Hauptprobe als auch der Aufführung selbst zum Download in hoher Qualität.

Aber damit nicht genug! Auch das Ansehen dieser Fotos für „normale“ Besucher der Seite, die das ganze nicht erst herunterladen wollen, wurde vereinfacht. Unter „Aufführungen“ gibt es nun einen Link „Fotos der Aufführung ansehen“, der die unter verschiedenen Blogeinträgen veröffentlichten Fotos bündelt. Heureka! Für Feedback bin ich wie immer dankbar. :-)

Streikende Schauspieler

28. April 2008 (13:07:02) | Verschiedenes | Von: Benedict

Heutzutage ist streiken in. Ob bei Post, S-Bahn oder BVG, fast überall wird/wurde in letzter Zeit gestreikt. Meist sehe ich das relativ distanziert. Wenn allerdings die eigenen Teammitglieder streiken wirds unangenehm.

„Nein, das mach ich nicht mehr!“ sagt mir Hämon ins Gesicht. Und auch Kreon und Antigone stimmen mit ein. Keine Sorge, sie proben und spielen alle weiter. Nur 20 Umzugskisten mit Bühnenelementen per U-Bahn transportieren wollen sie nicht mehr. Ich argumentiere rhetorisch geschickt: Es handele sich gar nicht um die U-Bahn, sondern um die S-Bahn. Diesmal müsse man nicht umsteigen. Der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln schone unser Budget und mache Spaß*. Alles vergebens. Es wird gestreikt. Ich werde mich wohl nach einem Auto oder Transporter umsehen müssen. 😀

* = Wenn ich das behaupte, glaubt mir sowieso schon niemand mehr. Ich erinnere an „Spaß mit Styropor“

Aufbauausweise

25. April 2008 (12:58:58) | Verschiedenes | Von: Benedict

AufbauausweiseHeute hat die Messe Berlin uns unsere Aufbauausweise zugeschickt. Ganz schön flott. Und während ich die hübschen Papierkarten bewundert habe, habe ich mich gefragt: „Was passiert eigentlich mit den ganzen Aufbauausweisen nach einer Veranstaltung? Etwas so schönes schönes kann doch nicht im Müll landen…“

Die Lösung ist nicht etwa ein riesiges Mobile aus Aufbauausweisen an der Hallendecke, sondern diese Seite, die ich bei meinen Recherchen entdeckt habe. Man versteigert sie einfach bei eBay! Vielleicht sollten wir das auch tun. Vielleicht werden wir damit reich. 😉

Aus fürs Theaterhaus Mitte?

23. April 2008 (16:55:16) | Verschiedenes | Von: Benedict

SOS - Theaterhaus Mitte - Logo

Immer wieder habe ich von Leuten, die selber nie Theater gemacht haben gehört: „Probenraum? Und dafür gebt ihr Geld aus? Trefft euch doch bei irgendjemanden im Wohnzimmer.“ Das ist allerdings nicht so einfach. Man braucht für seine Proben Platz. Wenn da ein Couchtisch im Weg steht, kann man nicht arbeiten. Und auch die Zeitung, die auf dem Couchtisch draufliegt, stört – weil sie von der Arbeit ablenkt. Außerdem braucht man Ruhe. Kein Telefon, kein Türklingeln, keine Mitbewohner.

Für Antigone 2.0 haben wir bisher immer – und werden wir auch weiterhin, solange möglich – im Theaterhaus Mitte geprobt. Das Haus bietet mehrere Probenräume, teils mit Holzboden, teils mit Tanzboden, in einigen gibt es Spiegel, in anderen Kreidetafeln oder ein Klavier. Alle Räume lassen sich verdunkeln, es gibt Stühle, Tische, Steckdosen und ansonsten viel freien Platz, Ruhe, Raum für ungestörte Probenarbeit. Zudem sind die Preise des Theaterhauses absolut in Ordnung und die Mitarbeiter freundlich. Das Theaterhaus ist der einzige Ort in Berlin, bei dem gute Lage, Ausstattung und Preis für Theaterprojekte gegeben ist. Das alles ist aber bedroht, da im Theaterhaus Mitte eine Grundschule angesiedelt werden soll.

Wer den offenen Brief zur Rettung des Theaterhauses unterzeichnen möchte, sollte mal bei sos-theaterhaus.de vorbeischauen. Ich fürchte allerdings, dass der Standort Theaterhaus Mitte nicht mehr zu retten ist (pessimistisches Weltbild 😉 ) Vielleicht sollte man sich schon mal Gedanken machen, wo eventuell in Zukunft Probenarbeit stattfinden könnte. Evtl. können sich ja einige Theaterprojekte und -Gruppen zusammentun und gemeinsam ein paar Räume anmieten?

Neue Kamera

22. April 2008 (12:13:33) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Canon EOS SpiegelreflexkameraSeit gestern sind wir stolze Besitzer einer Canon EOS 400D Spiegelreflexkamera*.

Ich persönlich war ja lange Zeit der Ansicht, dass alle Kameras im Prinzip gleich sind – sie haben einen Knopf und wenn man draufdrückt, wird ein Bild gemacht, dessen Qualität rein zufällig ist und nicht von mir als Fotografen beeinflusst werden kann. Unser Fotograf Björn, sowie der Bote haben mich allerdings im Laufe der Zeit davon überzeugt, dass dem nicht so ist. Nachdem mich also gestern der Bote mit der Kamera wachgeklingelt hat (und ich von der Größe der Packung angenommen habe, er bringt mindestens einen Fernseher) habe ich so mysteriöse Zauberworte wie TiefenschärfeSchärfentiefe“ kennengelernt. Ich fühle mich erleuchtet.

* Abbildung ähnlich

Antigone 2.0 beim LinuxTag 2008

14. April 2008 (14:19:12) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Logo des LinuxTagsAm Mittwoch, den 28. Mai 2008 wird das Theaterstück Antigone 2.0 im Rahmen des LinuxTags 2008 auf dem Messegelände unterm Funkturm in Berlin aufgeführt. Die Veranstaltung beginnt um ca. 19.00 und findet in Saal „Paris“ statt.

Der LinuxTag ist Europas führende Fachmesse zum Betriebssystem Linux und zum Thema „freie Software“. Meines Wissens nach ist die Aufführung eines Theaterstücks ein absolutes Novum für den LinuxTag. Antigone 2.0 und der LinuxTag passen allerdings hervorragend zusammen. Einerseits war der LinuxTag von jeher nicht nur Umschlagplatz technischer Informationen und sozialer Kontakte, sondern auch Politikum. Beispielhaft genannt sei die Protestaktion „Programmierer in Ketten“ 2004 in Karlsruhe, bei der gegen Softwarepatente demonstriert wurde und die Podiumsdiskussion zur Vorratsdatenspeicherung beim LinuxTag 2007.

Hierzu passt Antigone 2.0 – eine Inszenierung, die sich kritisch mit brisanten politischen Themen, wie dem Verhältnis von Privatheit und Gesellschaft, dem Konzept des Überwachungsstaats, sowie dem Vergleich verschiedener Rechtssysteme beschäftigt. Mehr »