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Gelungene Premiere – Baldiges Ende

24. November 2007 (13:02:55) | Verschiedenes | Von: Benedict

Sektgläser bei PremierenpartyDie Premiere gestern war ein voller Erfolg. Doch woran misst man eigentlich Erfolg? Meiner Meinung nach daran, ob es den Zuschauern gefallen hat. Dem Applaus nach zu schließen war dies der Fall. Im persönlichen Gespräch habe ich später auch nur Positives zu hören bekommen. Nur die Tatsache, dass man sich in jeder Szene entscheiden muss: „Schaue ich mir das Bühnengeschehen, oder den Chat an?“ war für viele irritierend – aber damit haben wir gerechnet.

Manche Freunde und Bekannte, die zur Premiere nicht anwesend waren, haben mir mitgeteilt, sie würden sich Antigone 2.0 noch ansehen, sinngemäß „irgendwann mal“. Daher möchte ich betonen, dass wir nach dem derzeitigen Stand nur noch 3 Aufführungen haben werden!! Je früher man sich also um eine Karte kümmert, desto besser. Hier nochmal die weiteren Aufführungstermine:

  • Samstag, 24.11.2007, 20.00 Uhr
  • Sonntag, 25.11.2007, 20.00 Uhr
  • Montag, 26.11.2007, 20.00 Uhr

Wenn großes Interesse daran besteht, könnten wir eventuell nochmals aufführen – gerne auch in kleinerem Rahmen, z. B. bei einer Betriebsfeier (wegen der Büroatmosphäre). Die benötigten Notebooks müssten uns allerdings gestellt werden. Bei Interesse: regie@antigone20.de

Kommentare

Kommentar von Sabine
Zeit: 24. November 2007, 15:02:55

Hm, ich als Vertreterin eines älteren Semsters von Theaterjunkies finde, dass die interaktive Form gerade jüngeren ZuschauerInnen die Scheu vor dem Hochkultur- Medium Theater nehmen kann.
Ich selbst vermöchte es aber nicht, gleichzeitig „kathartisiert“ von sehr gutem Spiel auch noch zu chatten…aber da seid ihr Jungen uns Älteren ja vielleicht über…
Im Übrigen vielen Dank für den Kunstgenuss….die waren 800 km Anreise wert, höre ich gerade von einem stolzen Vater :o)!!!!

Kommentar von Abiola
Zeit: 24. November 2007, 16:58:46

Diese Antigone hat sich auf jeden Fall gelohnt! Hatte Anfang der Woche auch die Antigone des Berliner Ensembles gesehen – natürlich konzentriert sich diese Inszenierung auf andere Aspekte der Vorlage, Krieg, Grausamkeit -, aber Antigone 2.0 hat wesentlich mehr den Eindruck gemacht, dass die gewählte Form die gewählten Aspekte auch wirklich „pushen“ kann: Die Thebaner folgen nicht immer dem Geschehen auf der politischen Bühne, und ab und zu sind Sekt, Frisuren oder die eigenen Nieser interessanter als aktuelle Rechtsprechung oder Außenpolitik. Und ob in Theben oder Berlin, politische Meinungsbildung findet dennoch statt („Kreons Gesetze sind doch fürn A–„) – das ist Demokratie! Kompliment!!

Kommentar von Benedict Roeser
Zeit: 25. November 2007, 09:03:22

Schön, dass es Ihnen gefallen hat!

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