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Popstars und Postfächer von West nach Ost

17. November 2007 (10:50:30) | Verschiedenes | Von: Annika

Donnerstag und Freitag waren dazu bestimmt, die restlichen Pressemitteilungen in ganz Berlin zu verteilen. Zum Glück fiel meine Vorlesung aus, sodass Mandy und ich noch zu normalen Büro-Öffnungszeiten in die entsprechenden Verlage und Zeitungsredaktionen gelangten. Durch Benis traumatische Post-Erfahrungen gewarnt setzten wir einfach auf freundliche Pförtner und Sekretärinnen, die unsere Briefe auch stets anstandslos entgegennahmen. Manch einer war sogar richtig interessiert an dem Inhalt, der sich durch das Papier deutlich abzeichnete: Ob das unser erstes Demotape sei, mit dem wir den großen Durchbruch versuchen? Es kämen ja öfter ambitionierte 11. und 12.Klässler, um ihr Glück zu versuchen…!! Es wurde beschlossen, dies als Kompliment aufzufassen, dass wir trotz endloser Proben, Bühnenbau und Krankheit immernoch jung und frisch aussehen. 😀

Um alle Adressen so schnell wie möglich abzuklappern, hatten wir uns zuvor eine Route festgelegt, mit der wir zum Glück nicht auf S-Bahn fahren angewiesen waren – der Bahnstreik hätte uns möglicherweise noch mehr Zeit gekostet. Ein Redakteur, der hier unbenannt bleiben soll, schenkte und sogar 2 Minuten seiner kostbaren Zeit um die Mitteilung persönlich entgegenzunehmen, zu öffnen und in seinem Postfach abzulegen – ein großer Haufen Papier, der an manchen Ecken noch ein Stückchen Schreibtisch durchblitzen ließ… Optimismus ist unsere Stärke und wir nehmen an, dass er als Genie dieses Chaos überblickt und unserer Nachricht einen besonderen Platz zuwies.

Fazit:Eigentlich nicht so schlimm. Nach 20 Minuten heiß Duschen waren auch meine Füße wieder warm…

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