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Pressemitteilung: Antigone 2.0 – Oder: Wem gehört eine Leiche?

15. November 2007 (11:46:17) | Veranstaltungshinweise | Von: Benedict

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Unsere Pressemitteilung wird derzeit verteilt/verschickt. Und so sieht sie aus (in Printform natürlich ohne die Links) – Und die Formatierung ist hier im Blog auch etwas zerschossen, naja…, wer sie trotzdem online lesen will, sollte auf „mehr“ klicken:

PRESSEMITTEILUNG

Antigone 2.0 Logo weiß, klein

präsentiert

ANTIGONE 2.0 von Benedict Roeser

(Text: Antigone von Sophokles in der Übersetzung Friedrich Hölderlins)

THEATER ZERBROCHENE FENSTER

Schwiebusser Str. 16, Berlin-Kreuzberg (U6 – Platz der Luftbrücke)

Premiere: am 23.November 2007 um 20:00 Uhr

weitere Aufführungen: 24., 25., 26. November, 20:00 Uhr

Eintritt: 12,-€ ; ermäßigt 8,-€

Reservierungen unter Fax: (030) 373 092 80

SMS: 0160 93 88 38 26

online: http://antigone20.de/shop/

oder per E-Mail: karten@antigone20.de

Weitere Infos und Fotos unter www.antigone20.de

Darsteller:

Antigone: Mandy Promok
Bote: Alessa Tschaftary
Eurydice: Annika Packmor
Haimon: Stefan Teubner
Kreon: Roman Rehor
Tiresias: Maximilian Eversheim

Regie: Benedict Roeser
Regieassistenz:
Miriam Fehlker
Bühne:
Michael Isenberg
Fotos:
Björn Schott (alle Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden)

Antigone 2.0

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… oder: Wem gehört eine Leiche?

Um den Diskurs zwischen privaten und öffentlichen Angelegenheiten dreht sich das Drama Antigone von Sophokles. Im Theater Zerbrochene Fenster in Kreuzberg feiert am 23.11. die Inszenierung Antigone 2.0 von Benedict Roeser Premiere. Die Tragödie wird in das Umfeld eines modernen Büros verlegt, während 15 Zuschauer das Geschehen auf der Bühne per Livechat kommentieren können. Im Mittelpunkt steht die Frage: (Wann) muss der Einzelne zum Gemeinwohl zurücktreten?

Kreon, König der Stadt Theben, ist schockiert: Ausgerechnet seine Nichte Antigone hat sein Gesetz gebrochen: Sie erwies ihrem Bruder Polyneikes die letzte Ehre einer traditionellen Bestattung. Genau dies hatte Kreon jedoch untersagt, denn Polyneikes hat im Krieg die Stadt verraten. Absolute Diszipin von sich selbst und seinen Untertanen fordernd, lässt der König keine Gnade walten: Trotz des Flehens seines Sohnes, dem Verlobten Antigones, verurteilt er das Mädchen zum Tode. Die Warnung des Sehers erreicht ihn zu spät: Es kommt zum Drama.

Persönliches wird zum Politikum. Der ursprüngliche Text der griechischen Tragödie wird mit dem modernen Medium des Live-Chats konfrontiert und verschmolzen.

ANTIGONE 2.0
ist ein Theaterprojekt von Studenten der Freien Universität Berlin. In Anlehnung an das Web 2.0-Prinzip, arbeitet die Gruppe „völlig transparent“. Der gesamte Entwicklungsprozess der Inszenierung wird auf der projekteigenen Homepage www.antigone20.de dokumentiert. In Onlinetagebüchern, sogenannten Weblogs, erzählen die Schauspieler von ihren Erlebnissen im Probenprozess. Fotos und Videos vervollständigen das Angebot, das von interessierten Besuchern kommentiert und bewertet werden kann.

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