Antigone 2.0 Logo




Monat: Oktober 2007

Kritik und Verbesserlichkeit

02. Oktober 2007 (23:05:05) | Verschiedenes | Von: Annika

Lange habe ich mich gefragt, ob es sinnvoll ist einen Beitrag über dieses Thema zu schreiben. Jetzt, da mich einige Stunden von der letzten Probe – und einige Kilometer vor dem möglichen Ärger meiner Kameraden – trennen, habe ich beschlossen, das Thema ‘transparente Produktion’ ernst zu nehmen. Deshalb scheue ich nicht vor einer kritischen Fragestellung zurück und hoffe stattdessen auf eine fruchtbare Diskussion.

Immer öfter kommt die Frage auf, weshalb die Aktivitäten auf der Page so gering sind. Zwar schreiben die meisten von uns fleißig Blogs (inzwischen sogar Roman) und die Besucherzahlen sind gut, aber warum beteiligen sich nicht mehr Leute an dem Konzept, schreiben selbst Blogs oder kommentieren die vorhandenen? Ist unsere Page uninteressant? Nein. Sie ist informativ und hat tolle Features, wie Videos, großartige Bilder und mehr. Dennoch ist sie für viele zu langweilig, läd nicht zum Bleiben ein. Warum? Werden Besucher von zu langen Blogs abgeschreckt? Ist die Grundansicht unserer Seite zu steril? Immer wieder taucht in der Diskussion die Idee auf, interaktive Elemente auf die Page zu stellen, den Leuten “was zum Spielen” zu geben. Was kann man wirklich tun, um diese Seite noch spannender zu gestalten?

Um mich an einen der o. g. Punkte zu halten, halte ich meinen Blog kurz und gebe diese Fragen an die offene Runde weiter. Diskussion und Verbesserungsvorschlaege erwünscht. :-)

Klein aber fein: Türverschönerung

02. Oktober 2007 (19:54:08) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Eingangstür BüroSoeben habe ich das vergilbte, handgeschriebene Klingelschild durch ein neues ersetzt. Es handelt sich um ein wunderschön rechteckig ausgeschnittenes, gedrucktes Schild, auf weißem Papier, mit schwarzer Schrift, Schriftgröße 10,5.

Auf unserem Briefkasten steht nun ebenfalls in großen Buchstaben “Antigone 2.0″ drauf. Und eine schicke PR-Postkarte ziert die Eingangstür (links im Bild). Nun kann uns niemand mehr verfehlen. ;-)

Zugegeben, das sind keine großartigen Neuigkeiten, aber ich wollte es dennoch der Welt mitteilen. Wem das noch nicht reicht: Das Fotoshooting vorm Palast der Republik, von dem Björn berichtet hatte, ist nun auch im Pressefotobereich als Download in hoher Qualität abrufbar. Viel Spaß damit!

Über das Sprechtraining

01. Oktober 2007 (15:33:59) | Proben, Verschiedenes | Von: Roman

mikrofon.jpgEs ist ja bekanntlich keine leichte Angelegenheit, für die Bühne zu sprechen. Viel schwerer noch ist es, so auf der Bühne zu sprechen, dass für den Zuschauer ein glaubwürdiger Charakter entsteht. So ist es nicht nur meine Aufgabe als Sprechtrainer, mit den Schauspielern über die richtige und effektive Nutzung ihrer Stimme zu sprechen, es ist auch von größter Bedeutung, dass sich jeder Bühnensprecher darüber im klaren ist, was seine Stimme und die Art, wie er sie benutzt, überhaupt über seinen Charakter aussagen. Meine erste Aufgabe als Sprechtrainer ist es daher, die Selbstwahrnehmung meiner Kollegen zu schulen und Reflektionen auf den eigenen Charakter zu fördern. Das ist wirklich keine leichte Aufgabe. Beim Sprechtraining wird eigentlich der Geist viel mehr beansprucht, als die Stimme. Und so gibt es immer einen Saft für meine Sprecher – süß für die Sinne, nass für die Stimme, wenn ich das mal so reimen darf.

Wie läuft so ein Sprechtraining ab? Mehr »

In den Ruinen von Berlin

01. Oktober 2007 (11:04:59) | Neuigkeiten, Proben | Von: Björn

Zwischen den Ruinen des von Ulbricht gesprengten Berliner Stadtschlosses und des trotz aller Proteste in ein trauriges Gerippe verwandelten Palastes der Republik lassen sich gut Bilder machen zu einem Stück, in dem es ja auch um die Vergänglichkeit von Herrschaft geht. So musste Antigone gestern für die Kamera nicht nur einen Tod sterben, sie schrieb es ja schon in ihrem Kommentar zur Probe. Sie ist einfach zu fotogen in ihrem roten Kleid :)

Der Bote zeigt eher wenig Mitgefühl … Kreon zeigt noch weniger Mitgefühl …

Haimon kann es nicht begreifen

… nach so viel Tod und Verderben stärkte sich das Team dann erstmal mit Burgern und Chili, um dann abends Berlins Theater aufzusuchen … Alessa und ich haben uns “Auf der Greifswalder Straße” angesehen, schon etwas bizarr und verstörend, aber empfehlenswert … siehe unten!

In Stöckelschuhen durch halb Berlin

01. Oktober 2007 (00:15:04) | Proben | Von: Mandy

StöckelschuheDer Titel ist zwar maßlos übertrieben, aber wer schon mal in hübschen (allerdings auf Dauer nicht sehr bequemen) Absatzschuhen eine längere Strecke über huckeliges Kopfsteinpflaster gelaufen ist, weiß um die Gefahr des Steckenbleibens in irgendwelchen plötzlich auftauchenden Lücken/Löchern, des nicht ungefährlichen Umknickens und der geschwollenen Ballen am Ende der Pumps-Session. Wenn man dann auch noch waghalsige Unternehmungen auf sich nehmen muss wie z. B. das todesmutige Hinabklettern einer Böschung, um den Fotografen zufrieden zu machen und ihm ein geeignetes Motiv zu liefern… also, dann fühlt man sich wirklich fast schon wie ein Held – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sich nicht weit weg vom Ort des Geschehens Polizisten aufhielten, die uns jeden Moment hätten erwischen können. Tja, was tut man nicht alles für das wunderbare Projekt ANTIGONE 2.0? Aber es hat sich gelohnt – so viel kann ich mit Stolz behaupten, und meine Mitstreiter werden mir mit Sicherheit zustimmen! Doch ich sollte vielleicht von vorne beginnen.

Um 12:30 Uhr erreichte ich das Theaterhaus Mitte, in welchem die heutige Probe bereits in vollem Gange war. Ich war eine der letzten, die im Raum 212 auftauchten. Es fehlten noch Haimon und der Bote, die aber nach einiger Zeit auftauchten. Ich glaube, meinem Göttergatten nahm es niemand übel, dass er im Umzugsstress die Probe vergessen hatte ;-) .

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