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Monat: September 2007

Gründlich aufgeräumt

11. September 2007 (10:35:55) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Gestern wollte ich eigentlich das heutige Theorietreffen zu den „Sieben gegen Theben“ vorbereiten. Dazu hatte ich allerdings keine Lust keine Zeit und habe das auf heute verschoben. Dennoch war ich produktiv tätig:

  • Die Seite „Das Projekt“ ist nun klarer strukturiert, besser zu lesen und enthält ein Foto eines offenen Grabs – na, wenn das mal nichts ist!
  • Es gibt eine neue eigene Seite „Aufführungen“ um all diese pragmatischen Dinge wie Daten, Orte, Preise zu klären.
  • Der Pressebereich wurde aufgeräumt. Unsere Fotos für die Presse findet man ab sofort unter http://www.antigone20.de/presse/fotos/ und unsere Logos unter http://www.antigone20.de/presse/logos/ bzw. natürlich ist beides auch auf der Presseseite verlinkt.
  • Der Untertitel „23. bis 26. November 2007, 20:00 Uhr, TZF Berlin“ ist nun in seiner endgültigen Form. Ich hoffe, dass sich nun alle Anfragen à la „Wann führt ihr nochmal auf?“ und „Ach, in Berlin ist das?“ erledigt haben. :-D
  • Statt 10 Beiträgen werden auf unserer Startseite nur noch die neusten 5 angezeigt. So wird der Besucher nicht sofort von einer endlosen Masse an Text erschlagen.
  • Die Software WordPress (auf der diese Seite basiert) wurde auf den neusten Stand gebracht.

Der Regisseur steht Rede und Antwort

10. September 2007 (23:12:20) | Verschiedenes | Von: Benedict

Mich erreichen immer wieder eine ganze Reihe von Fragen per E-Mail – heute mal wieder eine ganz lieb geschriebene :-) -, im persönlichen Gespräch und per Telefon. Mir ist aufgefallen, dass hier im Blog noch nicht so viel gefragt wird. Traut euch! Kommentiert! Dafür ist es ja da. Gerne beantworte ich alle möglichen Fragen zu unserer Inszenierung, aber auch zur richtigen Art und Weise Styropor zu kleben (da sind wir bei Google aktuell ziemlich weit vorn. :-D ) oder zu Antigone im Allgemeinen.

Die interessantesten Fragen aus den letzten Wochen will ich versuchen hier kurz zu beantworten:

Kann ich mir eine Probe ansehen?

Ja. Ich bitte um vorherige Anmeldung per E-Mail, aber prinzipiell ist es möglich alle Proben bis zum 17.11.2007 kostenlos zu besuchen. Diese finden alle im Theaterhaus Mitte statt. Raum und Zeit gibt es auf Anfrage.

Wer allerdings glaubt, er erspart sich damit den Aufführungsbesuch, irrt sich. ;-) Wir proben meist nicht in chronologischer Reihenfolge, außerdem nicht mit dem finalen Bühnenbild, ohne Licht, IT und sonstige Effekte. Natürlich haben wir auch erst bei der Premiere vollendete Perfektion erreicht.

Wo kann ich denn jetzt schon Karten kaufen?

Bisher verkaufen wir noch keine Karten. Es wird ab dem 23.09.2007 möglich sein, Karten Online, per SMS, per Fax, oder per E-Mail zu bestellen. Auf diese Weise vorverkaufte Karten verschicken wir dann entweder (nach Zahlungseingang), sie können aber auch abgeholt werden. Wo und zu welchen Uhrzeiten eine Abholung möglich ist, wird auf Anfrage mitgeteilt.

Wieviel kosten denn die Karten?

Wer keine Karten im Vorverkauf erwerben möchte, kann sich natürlich an der Abendkasse Karten kaufen. Es gilt freie Platzwahl, sowie ein Preis von 12 Euro für Erwachsene und 8 Euro ermäßigt. Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines Nachweises für folgende Personengruppen gewährt:

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Veranstaltungshinweis

10. September 2007 (18:31:48) | Veranstaltungshinweise | Von: Benedict

Ich bin hier um dich zu warnen, Rudolf. Nimm dich in acht vor dem langen Mädchen. Nimm dich in acht vor der Giraffe.

Wenn es denn nur die Giraffe wäre, aber nein, die Sonne hängt fest, trockene Sozialarbeiter fangen an zu trinken, gestorben wird und dazu gibt es auch noch Live-Musik! Verrückt? Vielleicht, aber gleichzeitig real, denn “Auf der Greifswalder Straße” von Roland Schimmelpfennig wird vom 28. bis 30. September 2007 im Theater Zerbrochene Fenster aufgeführt – wo wir im November diesen Jahres auch Antigone 2.0 spielen werden – und zwar von Peter’s Friends in einer Inszenierung von Peter-Wolfgang-Klammer. Ich selbst werde versuchen, mir die Premiere am Freitag, den 28.09.2007 anzusehen.

Weitere Informationen

Das Tote liegt beim Toten

08. September 2007 (17:53:18) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Gestern habe ich mit dem Boten zwei Friedhofsbesichtigungen gemacht. Dabei haben wir nicht nur die Gräber von Heiner Müller, Bertolt Brecht, E. Litfass, usw. gesehen (das von Theodor Fontane haben wir leider nicht gefunden), sondern vor allem zeitgenössische Bestattungspraktiken analysiert. Beim nächsten Mal werden wir uns zwei weitere Friedhöfe ansehen.

Hier ein schönes Bild:

Friedhofsimpressionen

Beim Surfen entdeckt III: Skandal in der Elektronikabteilung!

05. September 2007 (16:10:38) | Verschiedenes | Von: Benedict

Beim Stöbern auf der Seite unserers Sponsors, getDigital, habe ich etwas sehr Interessantes entdeckt:

getDigital.de - Gadgets und mehr für Computerfreaks

TV-Be-Gone, eine Fernbedienung, die dafür sorgt, dass alle Fernseher in der Umgebung ausgehen. Würde ich gerne mal in einem großen Elektronikhandel ausprobieren und dann rufen: “Ihre Fernseher gehen ja ständig aus! Skandal!”*

Wer auch so eine tolle Fernbedienung haben will, klicke einfach auf das Werbebanner in diesem Beitrag, oder auf diesen Link. Der Spaß kostet auch nur 24,90€. Batterien sind im Lieferumfang enthalten. :-)

* = Ist natürlich nur ein Scherz. Würde ich doch nie tun.

Wir sind die Boten. Sie werden assimiliert werden.

04. September 2007 (20:12:17) | Proben | Von: Alessa

Bote und Fotograf im SpiegelLangsam aber sicher hat sich “der Bote” in meinen Alltag geschlichen. Nicht nur, dass das Textbuch mein ständiger Begleiter ist und schon ein bisschen zerfleddert aussieht, weil es in meiner Handtasche überall hin mitgeschleppt wird – es könnten sich ja ein paar Minuten Langeweile ergeben, in denen ich meinen Text lernen kann. Ich rezitiere auch zu jeder Tages- und Nachtzeit mehr oder weniger unbewusst Textpassagen, übe in unbeobachteten Momenten einen ernsten Gesichtsausdruck, summe vor mich hin um einen Eutonus herzustellen und hinterfrage bei allen Wörtern auf -g, ob sie nicht richtigerweise auf -ch ausgesprochen werden. Was etwas verwirrend sein kann, wenn man bedenkt, dass der Durchschnittsberliner gerne mal Sonntach statt Sonntag und andere nette Dinge sagt.

Dennoch muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich den zweiten Teil des sechsten Epeisodions, das wir am Sonntag geprobt haben, leider nicht auswendig konnte, was für Gestik, Mimik und Textverständnis offensichtlich ein bisschen hinderlich war. Überhaupt fällt mir der Botenbericht, mein längster Monolog im Stück, noch ein bisschen schwer. Zum einen ist es relativ viel Text, der nicht nur Erzählung sondern auch wörtliche Rede beinhaltet, zum andern soll ich sensationslüstern einer armen Frau vom Tod ihres Sohnes und ihrer Nichte erzählen, in diesem selbstdarstellenden Tonfall, wie ein Bildzeitungsredakteur… Mehr »