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Von Pizza, Punschröllchen und anderen „Problemen“…

14. September 2007 (20:20:17) | Neuigkeiten | Von: Mandy

Drei Tage ist unser letztes Theorietreffen inzwischen her. Es war wie immer ein geselliger, informativer und unterhaltsamer Abend. Um 19Uhr ging es los -mehr oder weniger. Roman überraschte mit „halbwegser“ Pünktlichkeit, was nicht nur den Regisseur freute. Leider konnten nicht alle anwesend sein. Eine beschauliche Gruppe scharte sich also um den Wohnzimmertisch von Alessa (die wegen Arbeit erst später kommen konnte) und Benedict. Hauptthema sollten die SIEBEN GEGEN THEBEN sein. (Da Haimon die wesentlichen Inhalte dieses bedeutenden Werkes bereits anschaulich erläutert hat, verzichte ich darauf.) Doch bevor es möglich war, in Konzentration versunken Benedicts Stimme zu lauschen, musste erst einmal die Frage geklärt werden: Sushi oder Pizza? Letzendlich fiel die Wahl dann aber doch auf einen arabischen Italiener, der die auf meiner Funghi-Pizza georderten Artischocken und eine Pizza „Schafskäse-statt-Gorgonzola“ vergaß. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal im Namen aller Beteiligten bei Björn für die großzügige Einladung bedanken -und die köstlich-deliziösen Punschröllchen (ich würde ja jetzt Schleichwerbung machen, aber IKEA sponsort uns ja {noch??} nicht…) natürlich, die mir persönlich den Abend sehr versüßt haben. :-)


Über den eigentlichen Top-Point an diesem Abend wurde allerdings weniger diskutiert als über andere Dinge: Benedicts Vortragsstil warf die Frage auf, ob er nicht zu akademisch sei. Nun, vielleicht lag Roman damit nicht ganz falsch. Aber jeder hat seine eigene Art, Dinge vorzutragen. Und es ist ja nicht so, dass unser Chef keine Begeisterung zeigt. Er tut es halt nur etwas dosiert. Doch wenn er seine Freude und sein Interesse zum Ausdruck bringt, dann macht er das mit einem sehr überzeugenden: „Ach, aber das ist einfach alles so interessant!!“ Man darf nicht vergessen, dass Benedict (er war natürlich wieder hervorragend vorbereitet) bereits alles weiß, was er uns an einem solchen Abend an Informationen weitergeben will. Und auch wenn es geteilte Meinungen darüber gibt, wie effektiv unsere Theorie-Treffen in dieser Hinsicht sind und in wieweit die Schauspieler das Gesagte für ihre Rolle nutzen, sind wir uns doch alle einig darüber, dass diese Treffen den schönen Nebeneffekt (also EINEN Effekt hätten wir schon mal 😉 ) haben, das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams zu stärken. Man lernt sich (in welchem Zustand auch immer :-P) kennen… Und es ist selbstverständlich auch unabdingbar, mit den Hintergrundinformationen (was geschah davor) über Antigone vertraut zu sein.

Ich lernte an diesem sehr schönen Dienstagabend aber noch etwas: Dass es ziemlich viele verschiedene Bohnensorten gibt!

Kommentare

Kommentar von Der Bote
Zeit: 15. September 2007, 12:40:11

😀

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