Antigone 2.0 Logo




Monat: August 2007

Peinliche Schreibfehler und Irritierende Antworten

25. August 2007 (13:00:21) | Smalltalk | Von: Benedict

Es läuft bei Antigone 2.0 nicht immer alles genau so, wie ich mir das vorstelle.

Gestern hatte ich mit einem großen deutschen Paketdienst mit drei Buchstaben zu tun. Ich wollte mehrere Sendungen mit einem Gesamtgewicht von ca. 40kg durch ihn transportieren lassen. Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Roeser,
[...]
Das Gewicht von Paketen und Reisegepäck darf maximal 31,5 KG betragen.

Toll. Das passte ja überhaupt nicht auf meine Anfrage. Also habe ich die nochmal rausgekramt und nachgesehen, ob ich mich vielleicht falsch ausgedrückt habe. Und ich habe gestaunt. In der Anfrage kam an einer Stelle der Name des dreibuchstabigen Paketdienstes vor. Ich habe versucht den auszuschreiben, d. h. in drei Wörtern anzugeben. Dabei habe ich aber – in einem Anfall geistiger Umnachtung – den Namen eines ANDEREN dreibuchstabigen Paketdiensts verwendet. Peinlich!

Hiermit entschuldige ich mich bei dem betreffenden Paketdienst. Ich kann auch verstehen, wenn der Sachbearbeiter dadurch so irritiert war, dass er den Rest der Anfrage nicht mehr verstanden hat.

Hinter den Kulissen von Antigone 2.0: Der nächste Schritt in der „Transparenzoffensive“!

24. August 2007 (11:24:12) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Wir lieben Zuschauer. Und zwar schon jetzt, im Probenprozess. Bei der Probe letzten Sonntag waren zum Beispiel zwei sehr nette Damen anwesend, die uns zugesehen und im Gegenzug Verpflegung zur Verfügung gestellt haben. Antigone 2.0 soll jederzeit erfahrbar und kommentierbar sein, nicht nur bei den Theateraufführungen. Daher gibt es dieses Blog, in dem jeder ohne Anmeldung seine Meinung schreiben kann. Übrigens, liebe Lesenden, Kommentare sind ausdrücklich erwünscht, schreibt mal wieder! :-)

Der nächste Schritt in unserer „Transparenzoffensive“ ist die Einladung von Schulklassen/-kursen zu einer unserer Proben. Die Schüler können nicht nur zusehen, wie eine Schauspielgruppe arbeitet, sondern werden durch praktische Übungen und eine anschließende Diskussion in den Probenprozess eingebunden. Heute habe ich Einladungen an einige Schulen in Berlin verschickt – auch wenn ich DEINE nicht erreicht haben sollte, kann sich deine Klasse oder dein Kurs natürlich trotzdem bewerben, mal vorbeizukommen. Bitte eine entsprechende E-Mail einfach an meine Pressesprecherin Annika, oder auch an mich schicken.

Für Pressevertreter gibt es eine offizielle Pressemitteilung zu unserer Aktion.

Beim Surfen entdeckt II: Antigone verbuddelt ihren Bruder

23. August 2007 (09:22:14) | Smalltalk | Von: Benedict

Google Video, MyVideo, Youtube und Co. sind ein Quell der Freude. Sie können zum Beispiel Videos anzeigen, die den eigenen thematisch ähnlich sind. Dadurch habe ich einen Kurzfilm mit dem Namen „Antigone“ gefunden. Dieser hat zwar einen völlig anderen Ansatz als wir, ist aber dennoch sehr amüsant:

Teil 1, Teil 2, Finale.

Probenfotos 19.08.07, mit Antigone, Kreon, Haimon und dem Boten…

22. August 2007 (20:03:53) | Proben | Von: Benedict

Der metaphorische Selbstmord

Die Fotos sind endlich online. Im Pressebereich und auf der Seite zur Probe.

Überraschung:

Es gibt auch noch ein Video von der Probe. Seht selbst.


Alltag des Regisseurs

22. August 2007 (15:21:24) | Smalltalk | Von: Benedict

Bei der revolutionären Inszenierung der Antigone 2.0 in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland (Berlin) erwartet man möglicherweise von einem Jungregisseur einen außergewöhnliche Arbeitsalltag. Zu Unrecht. Heute will ich mal erzählen, wie meine Arbeit für Antigone 2.0 wirklich aussieht. Bei den Schauspielern kann man sich das ja einigermaßen vorstellen.

Mittlerweile arbeite ich hauptsächlich im Büro (Anfangs habe ich mich noch mehr in Bibliotheken rumgetrieben und recherchiert, das ist mittlerweile abgeschlossen.) Der Kontakt zu (potentiellen) Sponsoren nimmt viel Zeit ein und ist natürlich wichtig für die Durchführung des Projekts. (Nochmal herzlichen Dank an getDigital, die uns mit Kostümen unterstützen.)

Ein weiterer Zeitfaktor ist der „Einkauf“. Ich versuche natürlich bei allem, was wir für die Aufführungen der Antigone benötigen (Bühnenbau, Kostüme, Büromaterial, IT-Ausstattung, Werbung, Catering für Proben, Bücher mit Hintergrundmaterial, Druckerzeugnisse, …) den günstigstmöglichen Preis, bei gleichzeitig hoher Qualität zu bekommen. Das erfordert manchmal Gratwanderungen. Sehr gerne würde ich manchmal bei jemandem einkaufen, den ich für äußerst kompetent halte, der schnell und flexibel reagieren kann – aber das Budget erlaubt nur den Zweitbesten mit endlos langen Lieferzeiten… Die Buchhaltung von Antigone 2.0 übernehme ich ebenfalls selbst, ist momentan zeitlich allerdings noch erträglich.

Der dritte Posten, der viel Zeit verschlingt ist die Vorbereitung und Durchführung von Proben und Theorietreffen. Jede Probe hat einen eigenen Probenplan, der genau auflistet, wer wann erscheinen sollte und was geprobt wird. Der muss natürlich angepasst werden, wenn mal jemand nicht kann, krank ist, etc. Dann gehe ich vor jeder Probe nochmal den Text durch. Bei Szenen, die wir schon öfter geprobt haben, konzentriere ich mich darauf, wie an bestimmten Stellen gespielt werden soll. Szenen, die zum ersten Mal geprobt werden, bereite ich vor, indem ich Anmerkungen zum historischen oder mythologischen Kontext an den Rand des Textbuchs schreibe, im Internet recherchiere, evtl. Kopien mache, die zum Verständnis einer Textstelle hilfreich sind. Dazu eignen sich dann durchaus auch Texte anderer Autoren.

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Inzest Sex Antigone Theater Berlin Web2.0 …

20. August 2007 (21:15:14) | Smalltalk | Von: Benedict

Ich habe mal bei Google nachgesehen, durch welche Suchbegriffe die meisten Leute auf unsere Seite kommen. Ganz oben auf der Liste: Inzest. (Wir hatten da mal so einen Blogeintrag zu …) Ich könnte jetzt in jedem Eintrag besonders häufig Inzest erwähnen Inzest, allerdings würde das zwar vielleicht Inzest zu mehr Besuchern Inzest, aber keineswegs zu größerem Interesse Inzest für die Seite Inzest führen. Die meisten Besucher bleiben nämlich Inzest leider nur weniger als 30 Sekunden auf unserer Homepage. ;-)

Der zweithäufigste Suchbegriff ist übrigens „probeam“ – liegt evtl. an einem Schreibfehler unsererseits? Es folgen die Namen einiger Teammitglieder und dann „Schauspieler gesucht“. Tja, leider, leider suchen wir im Moment keine mehr. „Pizza“ in Kombination mit einem unserer Namen ist ebenfalls ein häufiges Suchwort. Dabei haben wir im Team erst EINMAL gemeinsam Pizza gegessen.

Skurril: Leute die nach „vertrage Kreon nicht“ suchen.

Es zeigt sich also, dass Suchmaschinen auch ihre Macken haben und Google doch nicht so toll ist, wie immer gedacht.