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Arbeit über Arbeit

15. August 2007 (18:10:10) | Neuigkeiten | Von: Stefan

Zeichnen, Schneiden, Kleben!Puh, mit Styroporstaub bedeckt, mit Styroporkleber beklebt und mit Gips und Sand verdreckt bin ich auf dem Weg nach Hause. Nachdem der Regisseur höchstselbst, Michael, unser angehendes Bühnbildgenie, und ich uns Montag und heute an die Arbeit gemacht haben, die Styroporsteine auszuschneiden, zusammenzukleben, Sand hinein zu füllen und mit Gips zu ummanteln, waren wir doch recht erschöpft, als wir 7 vergipste und rund hundert „Rohsteine“ fertig gekriegt haben. Gespannt waren wir auf den Test, besonders ich, da ich die ehrenwerte Aufgabe habe, ein paar Wände im Laufschritt einzureißen.

Eine Mauer aus StyroporNun denn, so begaben wir uns auf den nahen Schulhof und bauten die Mauer.Benedict und Michael holten schnell noch ein paar mehr und einen Stuhl um die Bühnensituation möglichst realistisch nachzustellen. Sorgen machte uns der Wind, der beihnahe die Wand umgepustet hätte, bevor ich sie hätte umlaufen können. Aber zum Glück war Michael mit seinen starken Armen zur Stelle 😉

Der Test war dann doch sehr interessant: ich wollte loslaufen, stockte nach einem Halt!-Ruf von Michael, der alles mit Fotoapparat aufnehmen wollte, im Laufen, stieß die Mauer aber noch um. Sah gut aus, meinten beide. Ergebnis nach weiteren Belastbarkeits-Tests, die der Herr Bühnenbildner ausgerufen hatte: 2 Totalschäden und 16 leicht und mittel beschädigte Steine. Die Hauptschäden entstanden aber bei der Kollision meiner Wenigkeit mit der Mauer, wohlgemerkt. Mal schauen, ob wir die Schäden vielleicht verringern können.


Als Abschluss hat uns Michael dann allen 3 ein Schawarma spendiert. Insgesamt war es trotz stupider Kleinarbeit doch sehr aufschlussreich und hat das Stück vorangebracht. Grüße

Hämon / Haimon

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