Antigone 2.0 Logo




Monat: August 2007

Antigone-Branding für die Tastatur!

30. August 2007 (17:28:02) | Verschiedenes | Von: Benedict

Da die ersten PR-Maßnahmen gerade anlaufen, habe ich beschlossen alle, die mein Notebook sehen, daran zu erinnern, was sie sich am 23.11.2007 unbedingt ansehen müssen: Antigone 2.0!

Mein Notebook

Na, erkannt? Wenn nicht, hilft vielleicht ein Bild von der Tastatur – oder alternativ ein Zip-Archiv aus unserem Pressebereich

Antigone-Tastatur

Wir bekommen Promo-T-Shirts!

30. August 2007 (17:25:15) | Neuigkeiten | Von: Alessa

So, nach ewigem Suchen nach dem günstigsten Anbieter, tagelangem kreativen Designen und dem abschließenden Evaluationsprozess (d.h. sich Romans qualifiziertes Nörgeln anhören) haben wir endlich Antigone2.0-Promo-Shirts mit dem folgenden Motiv bestellt! In drei bis vier Wochen sollen sie geliefert werden, und ab dann dürfen wir nichts anderes mehr tragen – außer evtl. die Barcode-Shirts… 😉

Shirt vorne Shirt hinten

Zusätzlich eine erfreuliche Nachricht für alle Zuschauer in spe, Projektbegeisterten und andere Antigone-Liebhaber: Bei den Aufführungen im November werden Sie die exklusive Gelegenheit haben, selbst eins dieser Shirts zu erwerben!

Textlogo: Design – Roman Rehor
Bild: Design – Alessa Tschaftary, Roman Rehor; Model – Mandy Promok

Update

28. August 2007 (16:43:09) | Neuigkeiten | Von: Benedict

In aller Kürze:

  • Ab heute gibt es nun auch die Fotos zur Probe am 26.08.2007 online. Sie sind wirklich sehr schön geworden. :-)
  • Unser Fotograf Björn hat nun auch eine eigene Seite
  • Es ist nun möglich, sich über neue Kommentare per E-Mail informieren zu lassen. :-)
  • Die fehlerhaften Links auf zwei unserer Logos im Pressebereich wurden korrigiert.
  • Nach wie vor suchen wir nach Sponsoren.

Die Schizophrenie…

27. August 2007 (22:48:02) | Proben | Von: Mandy

Antigone… gewinnt immer mehr Macht über mich. Den Eindruck hat mir jedenfalls die Probe letzten Sonntag vermittelt. Langsam aber sicher verstehe ich, was in Antigone vorgehen könnte. Welche Zwiespältigkeit sie quält, wie hin und her gerissen sie ist …

Fast pünktlich erschien ich am Theaterhaus Mitte, wo bereits ALLE versammelt waren. Nicht dass Roman diesmal nur pünktlich gewesen ist (wie sehr ihn das mitgenommen hatte, sah man an seinen Augenringen) – nein! Er hatte sogar Verspätung [Anm. des Regisseurs: Gemeint ist sicherlich Verstärkung.] mitgebracht. Ein Zuschauer sollte uns beehren, was wir selbstverständlich sehr begrüßen – und IHN auch, selbst wenn das erst mal nur durch einen „kalten“ Händedruck geschieht 😉

Unser Raum war dieses Mal leider nicht sehr vorteilhaft; es war relativ schummrig, die Akustik war nicht gut und es gab kein Klavier. Dennoch waren wir wie immer hoch motiviert und begannen sogleich mit dem Einsprechen, welches Roman mit gewohnter Professionalität übernahm. Nachdem wir uns ausgeschüttelt und unsere Gesichtsmuskeln durch Abklopfen und leichtes Massieren gelockert hatten, sollten wir uns eine Geschichte über einen auf einer einsamen Insel gestrandeten Mann ausdenken, wobei einer mit einem Satz begann, einen anderen von uns anschaute, damit dieser dann die Geschichte spontan fortsetzen konnte. Das klappte ganz gut, aber dann erhöhte Roman den Schwierigkeitsgrad dieser Übung, indem wir gleichzeitig im Raum herumlaufen sollten. Somit bekam keiner mehr das Zeichen (also den Blick des anderen) zum Weiter-Erzählen. Man musste sich auf sein Gefühl verlassen und trotzdem schnell reagieren. Nach einer Weile funktionierte auch dies, da jeder irgendwann intuitiv wusste, wann er an der Reihe war. Das Ergebnis war eine amüsante Geschichte, die am Ende schon ins Morbide abdriftete. Menschen, die von einer herabfallenden Kokusnuss getötet werden, Maden, verkohlte Flugzeug-Leichen zum Frühstück… Das hätte man mitschreiben sollen :-)

Es folgte die Probe meines Prologs, in dem ich die Rolle der Ismene sozusagen übernehme, indem ich ihren Part als inneren Konflikt austrage. Das war sehr aufschlussreich, und richtig gut ist es vor allem auch deswegen, weil Benedict die tolle Idee hatte, diesen Teil des Stücks als abwechselnd geflüsterte und laute Passagen zu sprechen.

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Ödipus Geschlecht

27. August 2007 (11:43:12) | Verschiedenes | Von: Benedict

Bei der Probe gestern hatten wir großen Spaß. Das lag nicht nur an den erwähnten Gesängen unseres Boten, sondern auch an folgendem Satz:

Dermalen aber hab ich ähnliches verkündet, den Städtern wegen Ödipus‘ Geschlechts.

Es muss natürlich so heißen:

Dermalen aber hab ich ähnliches verkündet, den Städtern wegen Ödipus‘ Geschlecht.

Memoiren eines Boten… äh VI glaub ich – Urwälder und Operngesang

26. August 2007 (19:23:51) | Proben | Von: Alessa

Der BoteUnd wieder ist es Sonntag. Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr und ich drehe mich noch mal um und schlafe weiter. Als ich gegen 8:00 Uhr die Tür zuschlagen höre, bin ich doch ein bisschen verwundert. Die Probe fängt doch erst um 10:00 Uhr an, vorher ist das Theater nicht mal geöffnet und der Hinweg dauert auch nur etwa 25 Minuten. Na so was. Da ist der Herr und Meister, aus Angst zu spät zu kommen, wohl doch ein wenig früh losgegangen. Na gut. Im Flur liegt ein Zettel, dass meine Szene erst um 13:25 Uhr geprobt wird. Ich werde trotzdem um 10:00 da sein, um nicht wie letztes Mal das Einsprechen zu verpassen. Als ich pünktlich vor dem Theater ankomme, sind alle schon da – selbst Kreon und seine heimliche Geliebte, unsere Consultant. Wie schön. :-)

Beim Einsprechen klopfen und massieren wir heute wenig, sondern erzählen uns statt dessen im Laufen projizierend eine Geschichte über einen gestrandeten Mann im Urwald. Jeder einen Satz, ohne Absprache, ohne sich ins Wort zu fallen. Ich hätte ja nicht gedacht, dass das funktioniert, aber es klappt erstaunlicherweise hervorragend. Es ist außerdem sehr interessant, was für Fantasien meine Mitschauspieler haben – irgendwie kommen wir immer wieder auf McDonalds, saftiges Steak, Kannibalismus und Maden zurück. Und das am frühen Morgen…

Dann geht es gleich los mit Antigones erster Szene, in der sie in Zwiesprache mit ihrem Gewissen (dem Text der gestrichenen Ismene) halb flüstert und halb laut redet. Mehr »