Antigone 2.0 Logo




Monat: Juli 2007

Kurze Wege für Sponsoren und Pressevertreter

17. Juli 2007 (15:33:50) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Für unsere Sponsoren – und die, die es werden möchten – gibt es nun einen „Shortcut“:

Unter http://antigone20.de/sponsoring/ findet man direkt den Sponsorenbereich.

Update vom 19.07.2007: Für Pressevertreter gibt es nun einen Pressebereich. Dort finden Sie Pressemitteilungen, Logos und in Zukunft auch Proben- und Portraitfotos. Der „Shortcut“ für den Pressebereich lautet http://antigone20.de/presse/

Memoiren eines Boten III – Schizophrenie und Geschichtenerzählen

16. Juli 2007 (23:32:04) | Proben | Von: Alessa

Mit dem Regisseur zusammen zu leben ist gar nicht schlecht. Vor allem weil es schwierig ist, zu spät zu kommen. Allerdings besteht der Nachteil, dass ich immer zur S-Bahn rennen muss. Na ja. Aufgrund eklatanter Verspätungen diverser königlicher Häupter (und außer dem Boten sind in dem Stück alle mehr oder weniger königlich – nicht dass auch alle zu spät kämen) wurde jetzt ein Zu-spät-komm-Schwein eingeführt, mit dessen Inhalt wir am Ende unseres Projekts ein bisschen feiern werden.

Sonntag jedenfalls hatte ich das Vergnügen, die erste halbe Stunde mit unserem Regisseur alleine zu proben. Das war gar nicht schlecht, denn so habe ich sehr interessante Dinge über den Boten erfahren. Zum Beispiel, dass es sich unrsprünglich eigentlich um zwei Rollen handelt – kein Wunder, dass ich manchmal Schwierigkeiten mit der Charakterisierung habe. Der Bote ist ein bisschen schizophren. Nicht, dass ich meine diversen Problemchen alleine auf den Text schieben dürfte. Ich denke, ich merke langsam, dass ich nicht nur sehr wenig Erfahrung im Rollenspielen und einen etwas nervigen Schüchternheitsfaktor habe, sondern auch eine naturwissenschaftlich behinderte Denkweise. Aber gottseidank sind meine geisteswissenschaftlichen Schauspielkollegen ständig bereit, mich mit Ratschlägen, lieben Worten, Beispielen, hilfreichen Fragen und noch hilfreicheren Übungen zu unterstützen. Auch wenn mich widersprüchliche Vorschläge manchmal schier in den Wahnsinn bzw. die Schizophrenie treiben… Ich glaube bis November könnte das durchaus was werden. Zumindest hat mich der Herr und Meister beruhigt: wenn er nicht glauben würde, dass ich es schaffe, hätte er mich schon rausgeworfen. *g*

Die geprobten Szenen waren also: “Hämon ist tot” – sechstes Epeisodion und die längste Botenszene. Die ersten zwei Durchgänge waren recht katastrophal (dank mir), aber nach einer hilfreichen Übung, in der ich die Geschichte mit meinen eigenen Worten erzählen und spielen durfte – das ging ganz gut – war zumindest das Überbringen der Botschaft einigermaßen passabel. Der Bote als Geschichtenerzähler, der seine Zuhörer fesseln will, liegt mir näher als dieser seltsam abstrakte Stil der Berichterstattung – auch wenn Herr und Meister meint, da gäbe es keinen Unterschied. Mit dem Anfang der Szene kann ich immer noch nicht viel anfangen, aber wir haben ja noch ein paar Wochen, bis sie das nächste Mal geprobt wird… Mehr »

In aller Kürze – Ein Schwein muss sein!

16. Juli 2007 (16:50:38) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Ein paar Neuigkeiten in aller Kürze:

  • Wir haben den Vertrag mit dem Theater Zerbrochene Fenster abgeschlossen. Damit sind auch unsere Aufführungstermine fix.

    Logo - Theater Zerbrochene Fenster

  • Am 15.07.2007 haben wir unsere zweite Probe hinter uns gebracht, Fotos und Probenplan sind online.
  • Heute fiel die Entscheidung für das Kostüm von Antigone. Ich will noch nicht so viel dazu verraten, außer: Es sieht verdammt gut aus!
  • Die Homepage wurde um einen Bereich für unsere Sponsoren erweitert.
  • Als Maßnahme gegen chronisches Zuspätkommen bei Proben, haben wir nun ein Sparschwein eingeführt. In dieses müssen ab zehn Minuten Verspätung Strafzahlungen entrichtet werden.

Pizza Party 2.0

13. Juli 2007 (10:37:56) | Verschiedenes | Von: Alessa

Am Dienstag war wieder ein Theorietreffen bei unserem Regisseur, diesmal zum Thema “Was ist überhaupt dieses Web 2.0 und was hat das alles mit Antigone zu tun?”. Nachdem wir uns die letzten paar Dienstage wegen wichtiger Vorbesprechungen und Leseproben die Nächte um die Ohren geschlagen hatten, sollte dieses Treffen kürzer dauern – zwei Stunden maximal, wie unser Regisseur meinte. Weil dann aber alle Schauspieler, um ja (einigermaßen ;-) ) pünktlich zu sein, offensichtlich auf ihr Abendessen verzichtet hatten, mussten wir die Theorie leider erst mal ein bisschen verschieben, und auf dem Fußboden eine Pizza-Party feiern (Luftküsse an den Regisseur, der die Sache spendiert hat!). Die Erklärungen (die ebenfalls leger auf dem Fußboden stattfanden) waren dann aber sehr interessant, und weil es alle noch so schön fanden, schlossen wir den Abend mit einer Runde TABU – Mädels gegen Jungs, es endete übrigens im Gleichstand – ab. Die zwei Stunden wurden weit überschritten, aber wir hatten großen Spaß – und das ist ja die Hauptsache. :-)

Neue Logos braucht das Land

12. Juli 2007 (03:20:26) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Totale Transparenz

10. Juli 2007 (17:10:38) | Neuigkeiten | Von: Benedict

Heute will ich beginnen wahrzumachen, was ich bereits einigen aus dem Team versprochen habe und worin sich unser Projekt von anderen Theaterstücken unterscheiden soll: Die angekündigte „totale Transparenz des Probenprozesses“. Dazu gehört der neue Bereich „Proben“, auf dem man in Zukunft alle Probenfotos und weitere Informationen finden wird. Mein Lieblingsfoto will ich nochmal hervorheben: Unsere Antigone erhängt sich selbst.

Antigones Tod

Zur Probe selbst haben wir ja schon zwei ausführliche Berichte. Ich würde gerne ergänzen, dass ich meinen Schauspielern für ihre Disziplin sehr dankbar ist. Wir haben sechs Stunden geprobt, zwischendrin nur kurze Pausen gemacht und doch konnte konzentriert und ernsthaft gearbeitet werden – bis auf eine kurze Szene, in der Antigone Hämon tatsächlich mit einem Netzwerkkabel ausgepeitscht hat.

Notizen des BühnenbildbesprechungstreffensAußerdem möchte ich einen kurzen Einblick in meine Tätigkeiten der letzten drei Tage liefern. Da wäre einmal das Bühnenbildbesprechungstreffen (langes Wort, langes Treffen! Unsere Notizen dazu im Bild links) mit Michael. Nach der Probe am Sonntag haben wir uns bei mir zu Hause zusammengesetzt und wirklich jedes einzelne Detail des Bühnenbildes ausdiskutiert. Beispielsweise die Art und Weise, wie die Austauschbarkeit der Angestellten in traditionellen Arbeitswelten dargestellt werden soll: Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich (ja, ich!) während der Aufführung in Spiegelschrift (!) die Namen der Rollen aus unserem Stück auf eine Plexiglaswand schreibe, bzw. wieder auswische. Eine weitere große Frage war, wie der Zuschauer schon beim Betreten des Theaterraums eingebunden und angesprochen werden kann. Wir haben uns auf einen Vorhang aus Netzwerkkabeln geeinigt. Insgesamt werden für die Aufführung nach ersten Hochrechnungen ca. 223 Meter solcher Kabel, 12 Bürostühle, 20 Liter destilliertes Wasser und noch einiges mehr benötigt.

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