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Inzest und griechische Götter

04. Juli 2007 (16:02:14) | Proben | Von: Annika

Die Leseprobe ist gemeistert. Trotz viel Gelächter und Herumalbern konnten wir die meiste Zeit konzentriert arbeiten. Wie erwartet hat es fast 5 Stunden gedauert, den Text komplett zu lesen, über Betonungen und Aussprache zu diskutieren und Bedeutungsschwierigkeiten zu klären.

Letzteres ist und bleibt vermutlich die schwierigste Angelegenheit bei der Textarbeit. Offensichtlich herrschte bei den alten Griechen ein weitaus höheres Kulturverständnis als wir es heute gewohnt sind. Kleinste Verweise auf mir völlig unbekannte Namen ziehen einen ganzen Streich an Geschichte hinter sich her. Allein schon Antigones Stammbaum – puh! Und ich hatte meine Familienverhältnisse für schwierig gehalten…
Zum Glück kennt unser Regisseur sich so gut in der griechischen Mythologie aus, dass er uns über alle wichtigen Hintergründe informieren kann. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, selbst noch die beiden der Antigone vorausgehenden Werke (‚Ödipus auf Kolonos‘ und ‚Sieben gegen Theben‘) zu lesen um einen Überblick zu erhalten. Ich frage mich nur, wie das bei unseren Zuschauern ankommt. Schließlich kennen die sich nicht alle so gut in der Geschichte Griechenlands aus. Es muss doch möglich sein, so etwas auf der Bühne darzustellen, oder? Ein paar Ideen sind ja schon entwickelt – ich möchte aber nicht zu viel verraten.

Wie wäre es, bereits im Voraus eine kleine Übersicht über die Hintergründe der Geschichte zu veröffentlichen?

Kommentare

Kommentar von Benedict Roeser
Zeit: 18. August 2007, 18:04:56

Inzest 2.0. Ich habe gerade festgestellt, dass „Inzest“ der Suchbegriff ist, über den die meisten Leute auf unsere Webseite gelangen. Sollte ich mir darüber sorgen machen?

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